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Foto: prapholl - stock.adobe.com
Wunden lassen sich sehr gut via Wund-Fotografie dokumentieren. Wir haben einige Tipps zusammengestellt.

Wunddokumentation

7 Tipps für das Fotografieren von Wunden

Der Heilungsverlauf von Wunden lässt sich am Besten fotografisch dokumentieren. Wir haben Tipps, damit die Bilder gelingen. 

Beim Fotografieren von Wunden kommt es auf das Licht an. Wir haben Ihnen Tipps zusammengestellt:

  1. Tipp: Fotografieren Sie die Wunde immer nach der Wundtoilette. Einzige Ausnahme: Wunden mit Fremdkörpern. Diese gilt es zunächst zu erfassen.
  2. Tipp: Achten Sie beim Fotografieren auf einen neutralen Hintergrund und die Lichtverhältnisse. Das Licht sollte die Wunde gleichmäßig ausleuchten, ohne einen Schatten zu werfen.
  3. Tipp: Positionieren Sie Wundlineale oder andere Vergleichsgrößen immer an derselben Stelle sowie mit genügend Abstand zur Wunde.
  4. Tipp: Lineale mit Markern zur Dokumentation müssen auf Höhe der Wunde und parallel zur Wundoberfläche gehalten werden. Die Kamera ist dann senkrecht zum Marker auszurichten.
  5. Tipp: Aktivieren Sie die Makrofunktion der Kamera. 
  6. Tipp: Wählen Sie beim Fotografieren den Abstand zur Wunde so, dass auch die Wundumgebung miterfasst wird.
  7. Tipp: Kontrollieren Sie abschließend, ob die Wunde auf dem Bild klar und deutlich zu erkennen ist. 

Fehler im OP erkennen und vermeiden

Falsches Medikament aufgezogen? Verdampfer vor der Narkose nicht neu befüllt? Fehler passieren. Sie sollten keine Schuldzuweisungen auslösen, sondern eine Suche nach der Wurzel des Problems.
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Denken Sie auch daran, bei Fotos die Genehmigung der Tierbesitzer einzuholen.

In diesem Video finden Sie eine Anleitung für die Wund-Fotografie. (LP)

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