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Mit Rotalgen gegen die Klimakrise

Klimakrise

Algen füttern für das Klima

Die Rinderzucht trägt maßgeblich zur Klimakrise bei. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass die Fütterung mit Rotalgen den Methanausstoß stark reduzieren kann.

Amerikanische Forscher konnten bei Mastrindern durch Zufüttern der Rotalge Asparagopsis taxiformis den Methanausstoß bis zu 80 Prozent reduzieren. Methan wird als Treibhausgas mit für den Klimawandel verantwortlich gemacht. Bromoform aus Rotalgen hemmt die Methanogenese im Rinderpansen. Eine frühere Studie an Milchrindern zeigte ähnliche Ergebnisse. Rotalgen als Futterzusatz könnten demnach eine nachhaltigere Produktion von Rindfleisch und Milchprodukten ermöglichen.

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Keine Qualitätseinbußen

Die Rotalgen-Fütterung hatte weder Auswirkung auf die Gewichtszunahme der Tiere noch auf Qualität und Sensorik des Fleisches. Für den Menschen schädliche Bromoformrückstände konnten im Fleisch ebenfalls nicht festgestellt werden. (IL)

Hier finden Sie die Originalpublikation.

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