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Feline Hyperthyreose

Armes Kätzchen? Leben mit Schilddrüsenüberfunktion

Die feline Hyperthyreose (FHT) ist eine der häufigsten Erkrankungen der älteren Katze. Weder Diagnose noch Behandlung sind einfach, aber Therapie und Heilung sind möglich.

Inhaltsverzeichnis

Von Dr. med. vet. Angelika Drensler

Bei etwa 20 % der Katzen über zehn Jahre wird eine Schilddrüsenüberfunktion diagnostiziert. Trotzdem müssen wir davon ausgehen, dass es eine nicht unerhebliche Dunkelziffer unerkannt erkrankter Katzen gibt. Bei der Schilddrüsenüberfunktion der Katze, auch feline Hyperthyreose (FHT) genannt, werden vom erkrankten Schilddrüsengewebe mehr Hormone gebildet und als T4 (Thyroxin) und T3 (Trijodthyronin) in die Blutbahn abgegeben.

Die Krankheit ist bei der Katze erst seit 1979 bekannt. Seitdem ist viel geforscht und beobachtet worden. Unzählige Studien haben Fallzahlen, Labordaten und Therapieerfolge aufgearbeitet, sodass wir heute, nur 40 Jahre später, schon sehr viel evidenzbasiertes Wissen über diese neue Krankheit vorweisen können.

Handelt es sich um die häufigste internistische Erkrankung oder die häufigste Tumorerkrankung älterer Katzen? Die Überfunktion der Schilddrüse wird in der Mehrzahl der Fälle durch gutartige Tumorzellen verursacht, bekannt als funktionales Adenom (Adenom = gutartiger Tumor des Drüsengewebes), dessen Zellen meist in Knötchen in der Größe von 2–20 mm organisiert sind. Sehr selten, etwa in 2 % der Fälle, finden wir auch Adenokarzinome in der Schilddrüse, die bösartige Form der Hyperthyreose. Mit der Zeit der medikamentösen Behandlung steigt die Wahrscheinlichkeit für ein Karzinom; nach vier Jahren liegt sie bei 20 %.

In 70–75 % der Fälle sind Veränderungen in beiden Schilddrüsen zu finden. 20 % der erkrankten Katzen haben die Tumorzellen nicht nur in den Schilddrüsen, sondern auch ektopisch, d. h. an anderer Stelle, meist mediastinal im Brustkorb.

Diagnose und Management

Die frühe Hyperthyreose der Katze wird häufig bei Routine-Blutchecks festgestellt, weil die Symptome der Krankheit zu Beginn sehr unspezifisch sind. Ist die Krankheit weiter fortgeschritten, zeigt die Katze klassische Symptome wie Gewichtsverlust trotz vermehrter Futteraufnahme, vermehrten Durst oder auch gastrointestinale Störungen.

Klassische Symptome der FHT abhängig vom Krankheitsstadium:

  • Gewichtsverlust
  • Polyphagie (gesteigerte Futteraufnahme)
  • Polyurie (PU, erhöhte Urinausscheidung)
  • Polydipsie (PD, gesteigerte Flüssigkeitsaufnahme)
  • ungepflegtes Fell
  • Vokalisation
  • Ruhelosigkeit
  • aggressives Verhalten
  • Tachykardie (erhöhte Herzfrequenz)/Tachypnoe (gesteigerte Atemfrequenz)
  • Erbrechen/Durchfall
  • Apathie, Appetitlosigkeit, Lethargie

Katzenbesitzer halten die Veränderungen, die mit der Schilddrüsenüberfunktion einhergehen, häufig für normale Alterserscheinungen und bringen deshalb ihr Kätzchen erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium zum Tierarzt . Oft haben die Patienten dann schon 10–20 % ihres Körpergewichts und ihrer Muskelmasse verloren.

Die Diagnose wird anhand einer Blutuntersuchung gestellt. Gemessen wird routinemäßig T4 (Thyroxin). Die Bestimmung des Serum-T4 hat eine Sensitivität von 90 % und eine Spezifität von 100 %, wodurch sie sehr gut zur Diagnosebestätigung herangezogen werden kann. Der Referenzbereich ist abhängig vom Laborgerät und wird in den Befunden immer mitgeliefert. Eine Erhöhung der Konzentration dieses Hormons im Blut in Verbindung mit entsprechenden klinischen Symptomen führt zur Diagnosesicherheit. Weitere Veränderungen im Blut können erhöhte ALT (Alanin-Aminotransferase) und erhöhte alkalische Phosphatase sein.

Bei einseitiger Erkrankung kann die vergrößerte Schilddrüse manchmal durch Palpation und Vergleich mit der anderen Seite entdeckt werden. Allerdings gibt es viele Katzen, die weder palpatorisch auffällig sind, noch T4-Werte oberhalb des Referenzbereiches aufweisen. Wenn die klinischen Symptome trotzdem auf eine Hyperthyreose hinweisen, sollten diese Katzen nach 2–4 Wochen erneut getestet werden. Außerdem sollten andere Krankheiten mit ähnlichen Symptomen ausgeschlossen werden.

Weitere bekannte Schilddrüsenlabortests wie die Bestimmung des freien T4 in der Equilibriumdialyse, TSH-Tests, T3-Suppressionstests sowie TSH-/TRH-Stimulationstests sind bccccei der Katze entweder nicht möglich oder bringen keinen Mehrwert für die Diagnostik.

Katzen mit klinischen Symptomen und T4-Werten in der oberen Hälfte des Referenzbereichs sollten als hyperthyreot eingestuft und behandelt werden. Dasselbe gilt für Katzen, die zwar (noch) keine klassischen Symptome zeigen, aber in zwei Messungen T4-Werte über dem Referenzbereich vorwiesen. Krankheiten mit ähnlichen Symptomen wie FHT sind:

  • Diabetes mellitus,
  • gastrointestinale Malabsorption/Maldigestion,
  • gastrointestinale Neoplasie, z. B. alimentäres Lymphom.

Mögliche Begleiterkrankungen abklären

Katzen mit Hyperthyreose sind meist mittleren bis fortgeschrittenen Alters und somit auch prädisponiert für andere geriatrische Krankheiten. Diese Patienten sollten eine Behandlung sowohl der FHT als auch der übrigen Erkrankungen erhalten und sehr regelmäßig überwacht werden. Folgende Krankheiten treten häufig zusammen mit FHT auf:

  • Herzerkrankungen,

  • Bluthochdruck,

  • Netzhauterkrankungen,

  • chronische Nierenerkrankung (CNE),

  • gastrointestinale Erkrankungen, Cobalaminmangel, Malabsorption,

  • Insulinresistenz,

  • Pankreatitis.

Um ein Gesamtbild vom Zustand einer betroffenen Katze zu bekommen, sollten Laboruntersuchungen, Blutdruckmessung, Augenuntersuchung, Röntgen-/Ultraschalluntersuchungen und – je nach Symptomen – andere weiterführende Untersuchungen vorgenommen werden.

Untersuchungen bei Verdacht auf FHT in Abhängigkeit von weiteren Befunden

  • Blutuntersuchung T4
  • Blutuntersuchung Hämatologie
  • Blutuntersuchung klinische Chemie (bes. Nierenwerte, Leberwerte, Glukose, Fruktosamin)
  • Urinuntersuchung (spez. Gewicht, Urin-Protein-Kreatinin-Verhältnis/UPC)
  • bei gastrointestinalen Symptomen auch Spec.PL (pankreasspezifische Lipase) und Cobalamin
  • Palpation der Schilddrüsen und des Abdomens
  • Blutdruckmessung
  • Auskultation Herz, Thoraxröntgen
  • Echokardiographie
  • Abdomenultraschall
  • Augen-/Netzhautuntersuchung
  • eventuell Szintigraphie

Therapieentscheidung treffen

Nachdem ein Gesamtbild des Patienten entstanden ist, folgt die Therapieentscheidung. Das erste Ziel ist die Stabilisierung, denn häufig werden die Katzen hochgradig abgemagert, inappetent und mit gastrointestinalen Störungen vorgestellt . Eine schwere Komplikation der Hyperthyreose ist die akute oder chronisch-rezidivierende Pankreatitis. Die betroffenen Katzen benötigen eine Infusionsbehandlung sowie symptomatische Therapie, bis sie wieder selbstständig Nahrung aufnehmen. Das Legen einer Ernährungssonde kann die Therapie unterstützen.

Der nächste Schritt ist die möglichst schnelle Wiederherstellung des euthyreoten Zustandes, d. h. eines Zustandes, in dem der T4-Spiegel im Blut in der unteren Hälfte des Referenzbereiches liegt. Die erste Kontrolle nach Einsetzen der medikamentösen Therapie geschieht zwei bis drei Wochen später. Bei dieser Kontrolle sollten immer die Nierenwerte überprüft werden. Die Hyperthyreose ist in der Lage, eine CNE (chronische Nierenerkrankung) zu maskieren, indem durch erhöhte Nierenperfusion und erhöhte Wasseraufnahme die Nierenwerte gesenkt werden. Dazu kommt, dass auch durch den Verlust von Muskelmasse bei betroffenen Tieren das Kreatinin falsch niedrig ist und die bestehende CNE nicht erkannt werden kann. Bei diesen Katzen erscheint dann die CNE nach erfolgreichem Einsetzen der Therapie und Einstellen des normalen Schilddrüsenhormonspiegels wie eine Nebenwirkung des Medikaments. Die Katzenbesitzer sollten schon im ersten Therapiegespräch darauf hingewiesen werden, dass dies passieren kann, weil die Möglichkeit besteht, dass ihre Katze eine nicht erkennbare Nierenerkrankung bereits in sich trägt.

Katzen mit erkannter CNE und Azothämie (zu viel Harnstoff im Blut) unter Schilddrüsentherapie sollten entgegen anderer Ratschläge in jedem Fall ebenso behandelt werden wie nierengesunde Katzen. Das Ziel muss sein, den T4-Wert der Katze unter die Mitte des Referenzbereichs zu therapieren. Der Versuch, die Nierenwerte künstlich niedrig zu halten, indem man die Katze durch die ungenügende Therapie der FHT „ein bisschen hyperthyreot“ belässt, wiegt uns in falscher Sicherheit. Im Gegensatz dazu führt erhöhtes T4 zur Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) und damit zu erhöhtem Herzauswurfvolumen, Volumenüberladung, Natriumretention, renaler Hypertension und glomerulärer Sklerosierung, was letztlich das Voranschreiten der CNE und die Verschlechterung des Zustandes zur Folge hat. Allerdings müssen sehr regelmäßig Kontrollen durchgeführt werden, um eine iatrogene (vom Arzt verursachte) Hypothyreose unbedingt zu vermeiden. Weiterhin ist die CNE entsprechend der IRIS-Guidelines (International Renal Interest Society) an das Stadium angepasst zu behandeln.

Etwa jede fünfte Katze mit Schilddrüsenüberfunktion hat auch einen erhöhten Bl. Diese Blutdruckerhöhung kann durch die FHT verursacht sein und durch die Behandlung derselben könnte der Blutdruck zur Norm zurückkehren. Die Überprüfung des Blutdruckes während der Therapiekontrolle der Hyperthyreose ist essenziell, um nicht-FHT-assoziierte Hypertension zu erkennen und gezielt zu behandeln. Dasselbe gilt für kardiologische Symptome, die FHT-bedingt sein können und mit der Einstellung des euthyreoten Zustands deutlich gebessert werden können. Gleichwohl sollte in diesen Fällen eine echokardiographische Untersuchung unternommen werden.

Therapieoptionen

Die FHT ist eine lebensbedrohliche Erkrankung und muss unbedingt behandelt werden mit dem Ziel, einen euthyreoten Zustand bei der Katze zu etablieren. Zur Behandlung stehen uns Medikamente, Diät, Chirurgie und die Radio-Jod-Therapie zur Verfügung.

Medikamente

Der Wirkstoff Methimazol ist als Tablette und als schmackhafte Lösung zur Eingabe 2-mal täglich für die Katze zugelassen. Carbimazol, ebenfalls für die Katze zugelassen, wird im Körper zu Methimazol metabolisiert und hat dieselbe Wirkung. Beide blockieren die Thyreoid-Peroxidase und reduzieren so die Biosynthese der Schilddrüsenhormone.

Die Behandlung mit diesen Wirkstoffen kann lebenslänglich erfolgen oder nur vorübergehend, um die Katze bis zur Operation oder Radio-Jod-Therapie zu stabilisieren. Bei ca. 18 % aller Patienten rufen Methimazol oder Carbimazol allerdings Nebenwirkungen hervor. Dies können sein:

  • Anorexie
  • Vomitus
  • Pruritus und Exkoriationen im Gesicht
  • Lethargie
  • Hepathopathien, Gelbsucht
  • erhöhte Blutungsneigung

Diese Nebenwirkungen können sofort eintreten oder auch erst nach einer Gabe über einen Zeitraum von ein bis zwei Monaten. Erbrechen und Appetitlosigkeit sind meist dosisabhängig und verschwinden nach Dosisreduktion. Bei allen anderen Nebenwirkungen sollte das Medikament sofort abgesetzt werden und andere Therapieoptionen erwogen werden.

Bei Einstellung auf Schilddrüsenmedikamente muss der Katzenbesitzer genauestens instruiert werden. Die Wirkstoffe haben möglicherweise eine teratogene (Fehlbildung hervorrufende) Wirkung beim Menschen, weshalb beim Handling damit das Tragen von Handschuhen anzuraten ist und Tabletten nicht geteilt werden dürfen. Die Verabreichung mit so genannten „Pillpockets“ oder „Trojanern“, in denen man die Tabletten lecker verstecken kann, bietet sich an. Die Methimazol-Lösung ist sehr schmackhaft und wird von den meisten Katzen gerne genommen.

Eine Alternative, die bisher in Deutschland nicht für Katzen zugelassen ist, stellt ein Methimazol-Gel dar, das die transdermale Resorption des Wirkstoffs zulässt. Auch hier sind bei der Anwendung Handschuhe zu tragen. Bei Katzen, die eine hohe Dosis benötigen, ist die aufzutragende Menge des Gels sehr groß. Aber diese Medikamentenanwendung wird von vielen Katzen sehr gut toleriert.

Kontrollen des T4-Blutspiegels und ggf. anderer Parameter sind nach drei, sechs, zehn und 20 Wochen anzuraten. Auch bei stabil eingestellten Patienten sollte alle zwölf Wochen eine Blutuntersuchung unternommen werden, denn die FHT ist eine Tumorerkrankung und kann sich durch Tumorwachstum verschlechtern, woraufhin die Dosis angepasst werden muss.

Ein weiteres Problem bei der medikamentösen Therapie ist die Compliance der Besitzer. Leider stellt sich nach Absetzen der Tabletten nicht sofort eine Verschlechterung ein, sondern nur ein schleichender Krankheitsprozess. Häufig bekommen wir die Katzen erst wieder vorgestellt, wenn der Zustand dramatisch bis lebensbedrohend ist.

Diäten

Die Diät (Hill‘s Prescription Diet® y/d Thyroid Care) ist eine gute Therapieoption für Katzen, die alleine und indoor leben. Die Wirkung beruht auf einer Ernährung, bei der der Jodgehalt auf ein notwendiges Minimum reduziert ist. Da die Schilddrüsen ohne Jod als Grundbaustein keine Schilddrüsenhormone synthetisieren können, wird die Produktion deutlich herabgesetzt. Allerdings muss sichergestellt sein, dass die Katze keine anderen Nahrungsquellen hat, aus denen sie Jod zu sich nehmen kann.

Chirurgie

Die chirurgische Entfernung der Schilddrüsen ist die einfachste, aber nicht die beste Option zur Therapie der FHT. Sinnvoll kann sie sein, wenn nur eine Seite betroffen ist und wenn kein ektopes Schilddrüsengewebe an unzugänglichen Stellen, z. B. im Thorax, zu finden ist. Auch vorher sehr hohe T4-Werte sind dann schon am Tag post-OP im Normbereich. Leider neigen die Adenome der Schilddrüsen dazu, sich in beiden Seiten zu verteilen, was zu zeitlich absehbaren Rezidiven führt, wenn der Tumor in der verbliebenen Drüse beginnt, zu wachsen. Die Entfernung beider Schilddrüsen ist nicht die Methode der Wahl, da erstens die Gefahr besteht, dass zu wenig Parathyreoidea (Epithelkörperchen oder Nebenschilddrüse) im Köper verbleibt, was zu einem lebensbedrohlichen Mangel an Parathormon führt. Des Weiteren resultiert aus der beidseitigen Entfernung der Schilddrüsen eine iatrogene Hypothyreose, die ebenfalls lebenslang behandelt und kontrolliert werden muss.

Radio-Jod-Therapie

Der Goldstandard bei der Therapie der FHT ist die Radio-Jod-Therapie. Es ist die einzige Option, die zur Heilung führt. In den meisten Fällen reicht eine einmalige Behandlung und beinahe 95 % der behandelten Katzen sind lebenslang gesund. Radioaktives Jod wird in den Schilddrüsenzellen angereichert. Dabei konzentriert es sich beinahe ausschließlich in den viel aktiveren Tumorzellen und zerstört diese. Für die Behandlung ist keine Narkose notwendig. Nachteil dieser Therapie ist die notwendige Dauer der Hospitalisierung, die allerdings von Ort zu Ort sehr unterschiedlich ist (mindestens vier Tage, bis zu vier Wochen, auch abhängig vom Gesetzgeber, in der Tierklinik Norderstedt z. B. zehn Tage). Während dieser Zeit darf das Kätzchen nicht besucht werden. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass diese Therapieform nicht überall verfügbar ist. Was die Kosten betrifft, gibt es unterschiedliche Aussagen: Die Radio-Jod-Therapie ist so teuer wie die medikamentöse Therapie einschließlich der nötigen Blutuntersuchungen pro Jahr oder über die verbleibende Lebensspanne. Dabei ist die Lebenserwartung nach Radio-Jod-Therapie nach Studienlage doppelt so lang wie die der mit Methimazol behandelten Katze.

Zusammenfassung

Wichtig ist die Aufklärung der Besitzer und die Erarbeitung eines individuellen Behandlungskonzepts. Dabei steht das Tierwohl im Vordergrund. Das Ziel ist, die T4-Werte in der unteren Hälfte des Referenzbereichs einzustellen und dort zu halten. Weitere Erkrankungen wie CNE, Kardiomyopathien, Bluthochdruck u. ä. sollten ebenfalls behandelt und in das regelmäßige Monitoring eingeschlossen werden. Dieses Monitoring ist wichtig, weil die geriatrischen Erkrankungen, besonders die Tumorerkrankung FHT, einer Progression unterworfen sind und die Behandlungsprotokolle ständig angepasst werden müssen, um die Lebensqualität des Patienten zu erhalten

Literatur ist bei der Autorin erhältlich, hier können Sie die Autorin erreichen.

Dieser Artikel ist in Anlehnung an die Richtlinien zum Management der felinen Hyperthyreose der American Association of Feline Practitioners (2016 AAFP Guidelines for the Management of Feline Hyperthyroidism) entstanden. Die Richtlinien können sie hier kostenlos herunterladen.

Über die Autorin

Dr. med. vet. Angelika Drensler ist FTÄ für Kleintiere mit eigener Praxis in Elmshorn, eine der ersten Praxen Deutschlands, die von der ISFM (International Society of Feline Medicine) als „Cat friendly Clinic“ zertifiziert wurden. Sie ist Gründungsmitglied der „Deutschen Gruppe Katzenmedizin“ und Leiterin der Arbeitsgruppe Katzenmedizin der DGK-DVG.

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