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Foto: Christian Albrecht - JLU
Der Volvi-See in Griechenland trocknet aufgrund übermäßiger Bewässerung für die Landwirtschaft in Verbindung mit dem Klimawandel vorübergehend aus – eines von vielen Beispielen für ein Süßwassersystem unter menschlichem Druck.

Tierschutz

Artensterben – alarmierende Zerstörung

Dramatische Ausmaße: Die aktuelle Zerstörung der biologischen Vielfalt übertrifft aus Aussterben der Dinosaurier. Das bestätigt eine Studie der Universität Gießen.

Das derzeitige Artensterben übertrifft jenes am Ende der Kreidezeit, als die Dino­saurier ausgelöscht wurden. Dies ist das alarmierende Ergebnis einer internationalen Studie unter Federführung der Justus-Liebig-­Universität Gießen (JLU).

Bedrohte Ökosysteme

Die biologische Vielfalt in Süßwasser-Ökosystemen geht dramatisch zurück; zahlreiche Arten sind vom Aussterben bedroht, meist als direkte oder indirekte Folge menschlicher Einflüsse.

Tschernobyls verlorene Hunde

Vor 35 Jahre war der Reaktorbrand von Tschernobyl. Das Kernkraftwerk und die umliegenden Städte liegen seit der Katastrophe in einer 30 Kilometer-Schutzzone, die inzwischen zum Biosphärenreservat erklärt wurde. Klingt idyllisch? Ist es aber nicht – zumindest nicht für alle.
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Lebensraumzerstörung, Klimawandel, Übernutzung, Umweltverschmutzung und invasive Arten sind die Haupt­ursachen für den raschen Rückgang der Biodiversität auf der Erde. „Es kann Millionen von Jahren dauern, die Schäden rückgängig zu machen, die jetzt in Jahrzehnten bis Jahrhunderten angerichtet werden“, sagt der Hauptautor der Studie, Dr. Thomas A. Neubauer vom Institut für Tierökologie und Spezielle Zoologie der JLU.

Sechstes Massensterben

„Die derzeitige Biodiversitätskrise, die oft als sechstes Massensterben bezeichnet wird, ist eine der kritischen Herausforderungen, denen wir uns im 21. Jahrhundert gegenübersehen. Das Tempo, mit dem wir heute Arten verlieren, ist beispiellos und wurde in der Vergangenheit noch nicht einmal bei großen Aussterbungskrisen erreicht.“

Der schmerzende Ellenbogen

In der orthopädischen Praxis stellen Krankheiten des Bewegungsapparates, die auf Entwicklungsstörungen zurückgehen, die Vielzahl der Fälle.
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Der Verlust von Arten wirkt sich langfristig auf ganze Ökosysteme aus. Die Menschheit ist jedoch auf funktionierende Süßwassersysteme angewiesen, um ihre Gesundheit, ihre Ernährung und ihre Wasserversorgung aufrechtzuerhalten. (SKM)

Foto: Vera Kuttelvaserova - stock.adobe.com

Über ein Drittel der Arten vom Aussterben bedroht

Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Insektenarten hat sich weiter erhöht. Wer ist besonders stark betroffen und was sind die Ursachen?

Foto: Friedrich Hartl - stock.adobe.com

Fischotter vom Aussterben bedroht

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat den Fischotter zum Tier des Jahres 2021ernannt. Mit der Auszeichnung möchte die Stiftung auch auf die Gefährung von Ottern und deren Lebensräumen machen.

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SARS-CoV-2: Diese Tierarten sind empfänglich

Frettchen lassen sich mit dem zoonotischen Virus infizieren. Auch Katzen und Hunde können sich im Einzelfall anstecken.

Foto: heike_hultsch - stock.adobe.com

Diese Tierarten könnten empfänglich sein

Etwa 40 Prozent der potenziell durch SARS-CoV-2 gefährdeten Spezies zählen zu den bedrohten Tierarten.

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