Spürhunde sollen in Australien helfen den Bestand vom Tasmanischen  Teufel zu sichern.
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Tierschutz

Australien: Eine Spürnase für den Arterhalt

Hoffnung für die Beutelteufel: Wildtierspürhunde helfen bei der Suche nach fortpflanzungswilligen Weibchen, um den Bestand zu sichern.

Was es abseits der bekannten Drogen-und Lawinenspürhunde nicht alles gibt: In Australien werden Hunde eingesetzt, um von Buschfeuern vertriebene und ängstliche Koalas zu suchen und zu finden. Nun werden Hunde darauf trainiert, vom Aussterben bedrohte Arten wie den Tasmanischen Teufel aufzuspüren, damit die Tiere bei der Fortpflanzung unterstützt werden können.

Auf Spurensuche

Ein Beispiel für so einen Wildtierspürhund ist die vor Energie strotzende Labradordame Moss. Moss wird darauf trainiert, Gerüche von fortpflanzungswilligen weiblichen Tasmanischen Teufeln aufzuspüren, die sich in der Regel durch das Ablegen von Kotspuren bemerkbar machen. So können Wissenschaftler die Tiere finden und mit passenden Partnern zusammenbringen. Ein weiterer Versuch wird sein, laktierende und trächtige Weibchen mithilfe von Moss trainiertem Geruchssinn auszumachen, um diese oftmals geschwächten Tiere z. B. mit Futter zu unterstützen. Insgesamt werden derzeit fünf Hunde ausgebildet, um gegen das Aussterben gefährdeter Spezies anzugehen. (lp)

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