Foto: Ji - stock.adobe.com

Corona bei Tieren

Covid-19 bei Gorillas

SARS-CoV-2 wurde erstmals bei Menschenaffen im San Diego Zoo Safari Park nachgewiesen. Für wildlebende Menschenaffen könnte das Virus eine große Gefahr darstellen.

Inhaltsverzeichnis

Im San Diego Zoo Safari Park wurde Mitte Januar bei einer Gruppe von acht Gorillas das Coronavirus in Kotproben nachgewiesen. Die Affen wurden getestet, weil zwei von ihnen husteten. Die Infektion geht vermutlich auf einen asymptomatisch infizierten Tierpfleger zurück. Inzwischen zeigen die meisten Tiere der Gruppe milde Symptome wie Husten und Verstopfung. Sie werden symptomatisch behandelt und engmaschig betreut.

Desinfektion in der Praxis

SARS-CoV-2 kann einige Zeit auf bestimmten Oberflächen überleben. Doch Desinfektionsmittel könnten knapp werden.
Artikel lesen >

Gefahr für wild lebende Affen

Primatologen sind alarmiert: Humane respiratorische Viren wie das Humane Respiratorische Synzytial-Virus oder das Humane Metapneumovirus sind bereits jetzt eine Gefahr für wild lebende Menschenaffen-Populationen und für Schimpansen sogar die häufigste Todesursache. Ob auch SARS-CoV-2 schwere Symptome auslösen kann, ist bisher nicht bekannt, aber durchaus möglich. Seit Beginn der Corona-Pandemie versuchen Wissenschaftler daher, wild lebende Menschenaffen vor dem neuen Virus zu schützen. Kontakte zu den nicht-menschlichen Primaten und der Tourismus in den Reservaten wurden eingeschränkt bzw. sollten nur unter strengen Hygienemaßnahmen wieder aufgenommen werden. Nun hofft man, aus dem Ausbruch in San Diego lernen zu können, wie Covid-19 bei Gorillas verlaufen würde. (VM)

Update: Katzen und das Coronavirus

Die Evidenz verdichtet sich: Vermutlich können Katzen sich leichter als Hunde mit SARS-CoV-2 infizieren. Doch das ist kein Grund, Tiere abzugeben oder einzuschläfern!
Artikel lesen >

Sie möchten keine Meldungen mehr verpassen? Dann abonnieren Sie den kostenfreien Newsletter von TFA-Wissen!

Foto: Photoboyko - stock.adobe.com

Das neue Coronavirus und unsere Haustiere

Die Anzahl der Neuinfektionen mit SARS-Cov-2 steigt stetig. Wir beantworten sieben Fragen, die Tierhalter in dieser Ausnahmesituation in der Tierarztpraxis stellen.

Foto: Erlebnis Zoo Hannover

Vorsorgliche Coronatests im Zoo?

Bange Zeiten auch für zoologische Gärten. Wie organisieren sich Zoos, werden Tiere auf das neuartige Virus getestet und wie kann man helfen? Ein Interview mit Zootierarzt Viktor Molnár.

Foto: Azaliya (Elya Vatel) - fotolia.com

Update: Katzen und das Coronavirus

Die Evidenz verdichtet sich: Vermutlich können Katzen sich leichter als Hunde mit SARS-CoV-2 infizieren. Doch das ist kein Grund, Tiere abzugeben oder einzuschläfern!

Foto: Erlebnis-Zoo Hannover - Frank Wilde

Hinter den Kulissen: Der Praxisalltag im Zoo

Von Addax-Antilope bis Zwergrüsseldikdik: Viktor Molnár betreut als Tierarzt im Zoo Hannover 173 verschiedene Spezies.

Alles rund um Praxisalltag, Ausbildung und Beruf unser Newsletter TFA-Wissen

Abonnieren und erhalten Sie kostenlos alle News für Tiermedizinische Fachangestellte.