Image
Foto: Henrik Larsson - stock.adobe.com

Antibiotika

Ein Cocktail ohne Resistenzen

Nicht nur Menschen setzen Antibiotika zum Schutz vor Krankheiten ein.

Solitäre Grabwespen, die sogenannten Bienenwölfe, produzieren in ihren Antennen Streptomyces-Bakterien und verschließen diese in die Brutzellen. Aus den Mikroorganismen entsteht dann ein wirksamer Antibiotika-Cocktail aus 45 Substanzen, der die Larven vor Schimmelpilzen schützt.

Besonders interessant daran ist, dass sich der antibiotische Erregerschutz seit seiner Entstehung vor etwa 68 Millionen Jahren nicht grundlegend verändert hat. Alle untersuchten Bienenwolf-Arten nutzen seither sehr ähnliche Antibiotikagemische von nur zwei Grundstrukturen: Streptochlorin und Piericidin. Da die Schimmelpilze bisher keine Resistenzen gegen diesen Cocktail entwickelt haben, war auch keine Anpassung der Rezeptur erforderlich. Effektiv ist sie auch so. lp

Image
antibiotika-verbot-tierarzt.jpeg

Unterschriftenkampagne

Antibiotikaverbote in der Tiermedizin?

Das EU-Parlament wird im September darüber abstimmen, welche antibiotischen Wirkstoffe lebensbedrohlich erkrankten Menschen vorbehalten bleiben.

Image

Impfskepsis

Impfgegner in der Tiermedizin

Immer mehr Anti-Vaxxer lehnen die schützende Spritze für ihre Tiere ab. Aber warum wird dieser Art der Krankheitsprävention zunehmend misstraut?

Image

Keimschleuder Krankenhaus

Extreme Resistenzen durch Kliniken

Freiburger Forscher haben untersucht, wie sich die „extrem resistenten Erreger“ verbreiten.

Image

Augenheilkunde

Tränen: Auf die Probenahme kommt es an

Tränenflüssigkeit enthält über 1500 verschiedene Proteine, darunter potenzielle Biomarker für Krankheiten. Doch nur gutes Probenmaterial liefert aussagefähige Daten.

Alles rund um Praxisalltag, Ausbildung und Beruf unser Newsletter TFA-Wissen

Abonnieren und erhalten Sie kostenlos alle News für Tiermedizinische Fachangestellte.