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Foto: Alexander Limbach
Kegelrobbe am Strand von Helgoland.

Flausch-Alarm

Ein gutes Jahr für den Kegelrobben-Nachwuchs!

Neben den ganzen Schreckensmeldungen mal etwas Schönes: Auf Helgoland gibt es wieder Rekordzahlen beim Kegelrobbennachwuchs!

Das größte Raubtier Deutschlands zeigt sich fortpflanzungsfreudig: 652 Jungtiere konnten in dieser Saison auf Helgoland gezählt werden - 119 Geburten mehr als im bereits rekordverdächtigen letzten Jahr. Laut dem Verein Jordsand, der für die Zählung der Robben zuständig ist und einen Liveticker auf der Website hat, wurde das erste Jungtier bereits am zweiten November geboren. Besonders sei auch die Geburt von Robbenbabys auf der Hauptinsel, vielleicht weil es an anderen Stränden sehr eng geworden ist? Wissenschaftler vermuten, dass die Fortpflanzung vom pandemiebedingten Tourismusabfall profitiert haben könnte. Nun haben die Mütter alle Flossen voll zu tun, ihren Nachwuchs zu füttern und zu pflegen.

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Insgesamt wächst die Kegelrobbenpopulation auch außerhalb Deutschland stetig und kräftig: Seit 2008 hat sie sich verdreifacht! Die meisten Robben leben derzeit in den Niederlanden, gefolgt von Niedersachsen und Helgoland. Beim Erhalt ihrer Speckschicht sind die Räuber übrigens nicht zimperlich: Eine aktuelle Studie hat herausgefunden, dass sie nicht nur Fische und Meeresgetier, sondern auch Seehunde, Schweinswale und sogar Artgenossen fressen. (lp)

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