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Buchtipp

Eine Pferdetante erzählt von der Liebe

Mit "Unterleuten" hat Juli Zeh einen großen Gesellschaftsroman geschrieben. Jetzt erzählt sie über jene Tiere, denen ihr Herz gehört. Eine sehr persönliche Liebesgeschichte.

Juli Zeh fällt es schwer, sich selbst als „Schriftstellerin“ zu sehen. Feste Arbeitszeiten als Autorin führen bei ihr zur Schreibblockade. Ihre Lösung: Einfach zum Pferd gehen, statt sich am Computer quälen. So entstanden preisgekrönte Romane wie „Unterleuten“. Jetzt legt Zeh ein Buch vor, in dem sie dem Glücksversprechen auf den Grund geht, was das Pferd für sie und andere Pferdeverrückte bedeutet. Es ist eine sehr persönliche Liebesgeschichte geworden: Die Autorin berichtet von ihrem Weg vom Pferdemädchen, das Box um Box ausmistete, um in der Nähe der Tiere zu sein, bis zu den drei eigenen Pferden auf der Koppel im Havelland. Zeh schreibt über Sozialverhalten, Pferdeflüstern oder Missstände bei der Gymnastizierung, immer gespickt mit eigenen Erlebnissen. Sie erzählt von dieser ganz besonderen Beziehung zwischen Mensch und Tier, um Verständnis für Pferdemenschen zu wecken – und für die Pferde, die von ihnen geliebt werden.

(VM)

Mehr Details zum Buch:

Juli Zeh: Gebrauchsanweisung für Pferde. Piper 2019, 224 S., 15,- Euro, ISBN: 978-3-492-27739-6

Onkologie

Keine Macht dem Tumor

Hochmoderne Technik auf dem Weg nach Frankfurt: In Linsengericht steht das erste radioonkologische Zentrum für Pferde Deutschlands. Die ersten Behandlungserfolge stimmen zuversichtlich.

Trauerbegleitung

Euthanasie: Was würden Sie tun, wenn es Ihr Tier wäre?

Die Entscheidung, was mit einem schwerkranken Tier getan werden sollte, kann Tierhalter sowohl emotional als auch finanziell überfordern.

Pferdeeinstreu und Hygiene

Mit Fichten- und Kieferspänen gegen Bakterien

Um Pferde gesund zu erhalten, wird ein sauberer Lebensraum benötigt. Die Art der Einstreu kann den Keimgehalt im Stall vermindern.

Multiresistenzen

Kampf mit den Problemkeimen

Therapieassoziierte Infektionen mit multiresistenten Bakterien nehmen in den letzten Jahren deutlich zu. Sie gefährden nicht nur die Patienten, sondern auch das Personal.