Foto: Fotoschlick - Fotolia

Merkblatt

Hat mein Hund Schmerzen?

Hunde können Ihren Besitzern nicht sagen, wenn Ihnen etwas weh tut. So erkennen Sie Schmerzen.

Es gibt Verletzungen, bzw. Erkrankungen, bei denen der Hund sein Leid deutlich äußern wird. Häufig treten diese akut, also plötzlich auf. Hat sich Ihr Vierbeiner zum Beispiel ein Bein gebrochen oder ein Band gerissen wird er die Gliedmaße in der Regel schonen und oft auch zusätzlich winseln. Kniffliger wird es bei Bauchweh oder chronischen Schmerzen, die zum Beispiel durch den Verschleiß von Gelenken entstehen. Sie kommen schleichend und lösen bei den Tieren oft nur kleine Verhaltensänderungen aus, die schnell übersehen werden können.

Hat Ihr Hund Probleme beim aufstehen? Springt er nur noch ungern aufs Sofa? Benagt er vielleicht eine Köperpartie vermehrt? Alle diese „Macken“ oder vermeintlichen Altererscheinungen können Anzeichen für Schmerz sein. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihrem Hund etwas weh tun könnte sollten Sie schnellstmöglich zum Tierarzt gehen. Dies verhindert weiteres Leid und die Enstehung eines sogenannten „Schmerzgedächtnisses“. Dies kann die Folge davon sein, wenn Schmerzen nicht frühzeitig effektiv behandelt werden: Die Tiere empfinden dann dauerhaft Schmerzen, obwohl keine körperlichen Ursachen mehr nachzuweisen sind.

Wie kann meinem Tier geholfen werden?

In der Tierarztpraxis stehen dem Team viele Möglichkeiten zur Verfügung, um die Ursache des Schmerzes zu lokalisieren. Zudem kann der Tierarzt Medikamente verabreichen, die die Schmerzen lindern können. Je nach Schmerzursache kann auch ein gezieltes Bewegungsprogramm oder eine Diät dem Tier weiterhelfen. Was welchem Tier am meisten hilft ist individuell verschieden. Wichtig ist, dass Sie dem vorgegebenen Behandlungsplan Ihres Tierarztes folgen und bei Unklarheiten nicht zögern, Fragen zu stellen.

Das Merkblatt „Hat mein Hund Schmerzen“ informiert darüber, woran Sie erkennen, dass Ihr Hund Schmerzen hat, und wie Sie ihm helfen können. Die Informationen zum Thema stehen zum kostenlosen Herunterladen und Ausdrucken zur Verfügung.

ITIS ist ein Fachgremium, besetzt mit führenden Spezialistinnen für veterinärmedizinische Schmerztherapie. Die Experten rund um die Professorinnen Dr. Michaele Alef, Dr. Sabine Kästner, Dr. Heidrun Potschka, Dr. Sabine Tacke sowie Dr. Julia Tünsmeyer setzen sich für ein optimales Schmerzmanagement bei Haus- und Nutztieren ein. Auf der Homepage der Initiative, www.i-tis.de, finden Tierärzte aktuelle Fachinformationen rund um die Schmerztherapie.

Die Arbeit der Initiative tiermedizinische Schmerztherapie wird von Sponsoren aus der veterinärmedizinischen Pharma- und Futtermittelindustrie engagiert begleitet und ermöglicht. Im Jahr 2018 wird ITIS unterstützt von Boehringer Ingelheim, CP-Pharma, Elanco Animal Health, Vétoquinol, Zoetis und der WDT.

Foto: Nadine Haase - stock.adobe.com

Folgen von Covid-19

Der Job weg, das Pferd bleibt

Und nun? Petra Teegen von der Pferdeklappe in Schleswig-Holstein erzählt, wie es vielen Pferdebesitzern in Zeiten von Corona ergangen ist.

Foto: Christian Maurer - Fotolia.com

Artenschutz

Coronavirus in Pelzfarmen

Seit April wurden in den Niederlanden SARS-CoV-2-Infektionen in sechs Pelzfarmen festgestellt.

Foto: CREL

Misshandlung der Windhunde

Eine grausame Tradition

Die Hasenjagd mit Windhunden hat in Spanien eine lange Tradition. Die sogenannten Galgos werden dafür misshandelt und oft grausamst getötet, nachdem sie ihren Zweck erfüllt haben.

Foto: Biomedical Primate Research Centre

Ganz stressfrei

Arbeiten mit Freunden entspannt

Die Zusammenarbeit mit Freunden entspannt Affen und lässt den Stresspegel sinken. Woran das liegt zeigt jetzt eine Studie!

Alles rund um Praxisalltag, Ausbildung und Beruf unser Newsletter TFA-Wissen

Abonnieren und erhalten Sie kostenlos alle News für Tiermedizinische Fachangestellte.