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Langzeitstudie beim Hund

Impfen gegen Tumoren

Mit einem Piks das Entstehen von Krebs verhindern? Amerikanische Forscher testen derzeit eine Impfung mit Tumor-Antigenen beim Hund.

Von Dr. med. vet. Viola Melchers

Forscher um Jenna Burton von der University of California, Davis, erforschen in einer Langzeitstudie eine präventive Impfung mit Tumor-Antigenen beim Hund.

Gezielte Stimulation des Immunsystems

Einige dieser Antigene werden von Tumorarten vieler Spezies schon in sehr frühen Stadien produziert. Sie können vom Körper als fremd erkannt werden und dafür sorgen, dass Tumoren vom Immunsystem angegriffen werden.

Bei Mäusen wurde laut Angabe der Forscher bereits gezeigt, dass eine Impfung mit diesen Antigenen die Entstehung verschiedener Tumoren verzögern oder sogar verhindern kann – ohne Nebenwirkungen. Ob eine solche Impfung auch beim Hund das Tumorrisiko reduzieren kann, soll die auf fünf Jahre angelegte Studie klären.

Über die Autorin

Als Fachjournalistin arbeitet Dr. med. vet. Viola Melchers vor allem für die Fachzeitschrift Der Praktische Tierarzt und das Portal Vetline.de. Die promovierte Tierärztin schreibt über Spannendes aus der veterinärmedizinischen Praxis und Wissenschaft.

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