Forscher vermuten, dass der Orientierungssinn von Hunden auch mit Magenetfeldern zu tun hat.
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Orientierung

Innerer Kompass?

Dass Hunde eine feine Nase haben, ist allgemein bekannt. Doch ist da noch mehr, was den Vierbeinern zu einer guten Orientierung verhilft?

Forscher glauben, dass die Tiere möglicherweise eine Art inneren Kompass nutzen, der sich am Magnetfeld orientiert.

Die Versuche mit Jagdhunden in einem ihnen unbekannten Territorium deuten darauf hin, dass Hunde, die sich zu orientieren versuchen, bestimmte Wegachsen entlang des Magnetfeldes einschlagen, die ihnen einen direkteren Weg zurück zu ihren Herrchen ermöglichen. Eine gute Methode, vor allem, wenn es windig ist und sich die Tiere weniger auf den Geruch verlassen können.

Diese Strategie ist interessant, aber auch komplex: Schließlich wirken sehr viele Einflüsse auf die Hunde ein. Ein weiteres Experiment könnte die Theorie jedoch untermauern: Die Wissenschaftler wollen Magnete an den Halsbändern der Tiere befestigen, die das Magnetfeld stören. Werden die Hunde unter diesem Einfluss einen anderen Weg einschlagen? Dies bleibt abzuwarten. (LP)

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