Foto: mangpor2004 - stock.adobe.com

Datenschutz

Mit sicheren Passwörtern gegen Cyberkriminalität

Viele nutzen für Passwörter einfache Wortkombinationen oder verwenden für verschiedene Online-Dienste das gleiche Passwort. Keine gute Idee!

Sei es der Facebook-Auftritt der Praxis oder die Arbeitsmail: Auch Veterinäre sollten ihre digitale Identität durch die Auswahl geeigneter Passwörter schützen. Dabei bieten auch lange Wörter keinen Schutz. Trotzdem lässt sich etwas gegen Cyberattacken tun:

Je komplexer, desto besser

Je komplexer das Passwort, desto höher der Schutz. Eine Eselsbrücke, um Passwörter mit Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zu generieren: Nutzen Sie die Anfangsbuchstaben von ausgedachten Sätzen, etwa: „Mein Verein gewann das entscheidende Spiel mit 3 zu 2!“ Daraus lässt sich ein sicheres und gut zu merkendes Passwort erstellen: „MVgdeSm3z2!“

Passwortmanager nutzen

Passwortmanager speichern alle genutzten Kennwörter in einer verschlüsselten Datei, sodass sich Nutzer nur noch ein Passwort merken müssen. Dieses sollte höchste Standards erfüllen. Einmal eingegeben, erlangt man Zugang zu allen gespeicherten Kennwörtern.

Mehr-Faktor-Authentifizierungen

Bedeutet, dass der Nutzer seine Identität in Anmeldeverfahren mittels einer Kombination unterschiedlicher und unabhängiger Komponenten nachweisen muss. Dazu erhält man nach der Passwortabfrage beispielsweise eine SMS mit einem Code aufs Handy.

Updates einhalten!

Virensoftware, das Betriebssystem, der Browser sowie Add-Ons sollten immer aktuell gehalten werden. (lp)

Alles rund um Praxisalltag, Ausbildung und Beruf unser Newsletter TFA-Wissen

Abonnieren und erhalten Sie kostenlos alle News für Tiermedizinische Fachangestellte.