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Unsauberkeit bei Katzen

Mit Verständnis und Geduld zurück aufs Katzenklo

Unsauberkeit sollte immer ernst genommen werden, da diese eine für Mensch und Katze große psychische Belastung darstellen kann. Mit dem richtigen Hintergrundwissen kann die TFA professionell beraten.

Inhaltsverzeichnis

Von Christina Wolf

Im Praxisalltag wird deutlich: Eher selten werden Katzen vorgestellt, weil sie unsauber sind. Eine Ausnahme ist die Zystitis (Harnblasenentzündung), deren Symptome der Halter oft selber erkennt. Meist wird die Praxis aus einem anderen Grund aufgesucht und nur beiläufig kurz erwähnt, dass die Katze seit einiger Zeit auch gerne mal aufs Sofakissen pinkelt. Doch warum ist ein Unsauberkeitsproblem eigentlich ein so „heikles“ Thema?

Anscheinend haben Katzenhalter auf jeden Fall eins gemeinsam: Sie zeigen eine unglaubliche Geduld und Durchhaltevermögen, wenn es um ihre lieben Tiger geht.

Wochen, Monate, manchmal vergehen sogar Jahre, bis sie nicht mehr weiter wissen und sich hilfesuchend an ihre Tierarztpraxis wenden. Bis dahin wird aus Angst der Reaktionen auf den penetranten Uringeruch Besuch nur im Notfall empfangen oder erst gar nicht eingeladen.

Rache, Bosheit ...? Worum geht es hier eigentlich?

Strafen und Ausschimpfen führten nicht zum Erfolg. Stattdessen sucht sich die Katze auch noch neue Pinkelecken. Zum Schmusen kommt sie auch immer seltener. Eine komplette Renovierung ist mittlerweile längst fällig und die notwendige Entsorgung des schicken, teuren Teppichs aus dem Flur steckt immer noch in den Knochen. Verzweiflung und Ärger machen sich breit: „Was hat Minka bloß gegen mich? Warum tut sie das?“

Manche Katzenhalter schämen sich regelrecht. Oft fühlen sie sich alleine gelassen, denn sie wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen. Und dies leider immer noch zu Recht. Zu selten hat das Personal in der Tierarztpraxis das nötige Wissen und die Zeit, um eine professionelle Beratung anbieten zu können.

Der Mythos des „Protestpinkelns“ hält sich immer noch hartnäckig und da sind wir dann auch beim eigentlichen Hauptproblem: Zu wenig Wissen über Katzenbedürfnisse sorgt für Missverständnis, Ratlosigkeit bis hin zu Wut.

Die Vermutung, dass die eigene Katze den neuen Freund vertreiben möchte, indem sie jedes Mal in seine Schuhe pinkelt, wenn er zu Besuch kommt, ist schnell ausgesprochen. Aus menschlicher Sicht betrachtet mag das vielleicht schlüssig sein, aber Katzen sind eben Katzen und sie haben ihre eigenen kätzischen Wertmaßstäbe. Solch berechnende Rachefeldzüge gehören definitiv nicht dazu!

Niemals strafen!

Es ist durchaus verständlich, dass der Halter neben Verzweiflung irgendwann auch große Wut empfindet. Schließlich ist es alles andere als angenehm, alle paar Tage Katzenurin auf der frisch gewaschenen Kleidung zu finden. Es ist auch mehr als ärgerlich, regelmäßig neu angeschaffte Möbelstücke entsorgen zu müssen.

Die Katze kann und wird nicht verstehen, was man ihr sagen will, indem man ihren Kopf in die eigene Urinpfütze drückt oder sie Stunden nach dem „Vorfall“ ausschimpft. Strafen werden bei Unsauberkeit oder Markierverhalten keinerlei Wirkung zeigen! Das Verhältnis zur Katze allerdings kann durch nur einen einzigen körperlichen Übergriff dauerhaft gestört werden! Auch eine sonst sehr freundliche und gelassene Person kann kurzfristig die Kontrolle verlieren, wenn das Fass gerade überläuft. Deshalb ist es so wichtig, aufzuklären (ohne zu verurteilen!) und katzenfreundliche Maßnahmen aufzuzeigen. Und ja – wirksam sind sie auch!

Aufklärung und ein gezieltes Anamnesegespräch

Da es eine allgemeingültige Lösung nicht gibt und man im Regelfall auch keine Besserung von heute auf morgen erwarten darf, ist vom Patientenbesitzer sowie der TFA Geduld gefragt. Ohne gut strukturierte Fragen im Anamnesegespräch wird vorschnell mit Halbwissen beraten, ohne die Situation vollständig überblickt zu haben.

Die Frage nach der Anzahl der vorhandenen Katzenklos zur Überprüfung des Klomanagements gehört erfreulicherweise inzwischen zur Routine. Es schadet im Übrigen nie, die aktuelle Toilettensituation einmal zu überprüfen. Egal ob Unsauberkeits- oder auch Markierverhalten, die Katzen werden es uns danken. Manchmal ist es schon eine kleine Veränderung, die eine bestehende Unsauberkeit in Luft auflösen kann. Sollte es in dieser Hinsicht noch gar kein Problem gegeben haben, ist bekanntlich Vorbeugung die beste Medizin.

Es gibt aber auch F(e)älle, bei denen es sich schwieriger gestaltet, schnell fundierte Ratschläge zu geben: Die Schlange am Tresen wird länger und länger und einem wird bewusst, dass es Grenzen gibt. Die vorhandene Zeit reicht gerade einfach nicht aus, um in diesem Moment eine professionelle Beratung anzubieten. Leider wird dies dem Thema in keiner Weise gerecht und auch der TFA nicht. Das können wir doch besser!

Zuerst müssen wir im Gespräch herausfinden, ob die Katze markiert oder ob es sich um ein klassisches Unsauberkeitsproblem handelt. Oder vielleicht sogar beides (selten, aber möglich). Manchmal ist das gar nicht so leicht. Schon gar nicht, wenn man allein auf die Beobachtungsgabe des Kunden angewiesen ist. Vielen ist die „klassische Unsauberkeit“ auch gar kein Begriff, weil Katzen so oft mit Markierverhalten in Verbindung gebracht werden. Anhaltspunkte wie Harnmenge und Körperhaltung helfen uns bei der Unterscheidung.

Definition Unsauberkeit: Urin- und Kotabsatz außerhalb des Katzenklos an aus Menschensicht dafür ungeeigneten Plätzen (z. B. Wäschehaufen auf dem Fußboden, Kopfkissen, Duschwanne ...). 

Definition Harnmarkieren: Physiologisches Verhalten der Katze. Dient der innerartlichen Kommunikation: Aufzeigen von Anspruch und Präsenz im eigenen Revier und an Reviergrenzen, sexuelle Kommunikation intakter Katzen (schließt aber Markierverhalten kastrierter Katzen nicht aus!). Bietet Möglichkeit zur indirekten Kommunikation, da es i. d. R. in Abwesenheit anderer Katzen erfolgt und die hinterlassene Botschaft auch in Abwesenheit gelesen wird.

Zentrale Fragen und erste Lösungsansätze bei klassischer Unsauberkeit

Ist die Katze krank?

Einige Krankheiten, die auch Schmerzen bereiten, können Unsauberkeit begünstigen (z. B. Erkrankungen des Harntrakts und der Blase/Niere, aber auch Arthrosen! Das Katzenklo ist evtl. nicht mehr altersgerecht oder bequem genug. Deshalb ist bei jedem Unsauberkeitsproblem eine Untersuchung in der Praxis unabdingbar, bevor überhaupt beraten wird. Vielleicht mag die Katze dieses eine Klo aus einer schlechten Erinnerung heraus nicht mehr nutzen, weil sie hier schon einmal so schlimm Bauchweh gehabt hat. Und wenn dies nun mal das einzig vorhandene Klo ist?

Stimmt das Klomanagement?

Ein Blick auf die Katzenbedürfnisse (allgemein und individuell) sowie die Optimierung der vorhandenen Klosituation, ist die wichtigste Säule bei allen Unsauberkeits- und Markierproblemen und bei einer unsauberen Katze oft bereits der Schlüssel zum Erfolg:

  • Kloanzahl? Faustregel: Anzahl der Katzen + 1! Dabei zählt Freigang nur als ein Klo; zwei Klos nebeneinander ebenfalls. Diese Empfehlung beruht darauf, dass Katzentoiletten aus Katzensicht oft zu unregelmäßig gesäubert werden und viele Katzen eine Vorliebe für getrennten Kot- und Urinabsatz haben. So hat die Katze immer die Chance auf ein zumutbares Klo und ist gar nicht erst „gezwungen“, auszuweichen.
  • Das Klo an sich? Art und Größe, bequemer Einstieg: Praktische Haubenklos sind heutzutage sehr beliebt, doch für Katzen haben sie eher den Charakter eines Bahnhofsklos. Wenige bevorzugen tatsächlich eher geschützte Orte, dann aber bitte ohne störende Klappe! Zudem sind die gängigen Katzentoiletten für eine ausgewachsene Katze viel zu eng bemessen, um sich bequem zu drehen und Platz zwischen den Ausscheidungen zu lassen.
  • Standort? Nicht in unmittelbarer Nähe zum Fress- und Trinkplatz: Ruhe und Rückzug sollte möglich sein, d. h. keine polternde Waschmaschine daneben oder rennende Kinder. Mindestens zwei Fluchtwege, um „Mobbing“ durch Kloüberfälle anderer kätzischer Mitbewohner zu vermeiden (manche finden da leider richtig Spaß dran!). Auf die Erreichbarkeit sollte gerade bei älteren Kandidaten großen Wert gelegt werden. Zwei Klos in der Nähe des Schlafplatzes, ohne erst eine Treppe oder ähnliche Hindernisse nehmen zu müssen, sind hier optimal.
  • Einstreu? Bevorzugt wird meist ganz feines, klumpendes Streu ohne künstliche Gerüche. Aber auch hier gibt es individuelle Vorlieben. Verrichtet die Katze z. B. gerne im Blumentopf ihr Geschäft, ist davon auszugehen, dass sie die neu angebotene Blumenerde in ihrem Klo lieben wird. Plastikfolien im Klo scheinen dem Halter die Reinigung zu vereinfachen. Aber kann das Scharren auf Plastik für die Katze angenehm sein? Zudem bleiben oft die Krallen daran hängen und der ganze Inhalt fliegt durch die Gegend.

Zur Abklärung aller „Klofakten“ ist es ratsam, einen kleinen Fragenkatalog zu erstellen und dem Besitzer nach der ersten Konsultation und gesundheitlichen Abklärung mit nach Hause zu geben. So hat dieser in Ruhe Zeit, ihn sorgfältig auszufüllen, die TFA kann ihn anschließend durchgehen und sich erste Gedanken machen. Lösungsvorschläge können dann auch telefonisch besprochen werden (und das dürfen und sollten wir unbedingt abrechnen!). Dieser Fragebogen kann neben der Frage nach Standort und Anzahl der Katzenklos sämtliche Informationen abfragen, die vielleicht hilfreich sein könnten, um herauszufinden, um welche Art von Unsauberkeit es sich handelt.

Weitere Maßnahmen

  • Geruchsentfernung! Es riecht wie ein Klo? Dann ist es auch eins! Das ist die Katzenlogik, die immer berücksichtigt werden sollte, denn sonst ist alle Mühe zwecklos. Die verunreinigten Stellen werden zuerst mit einem neutralen Putzmittel gereinigt und anschließend mit einem Enzymreiniger bearbeitet. Auf scharfe Reinigungsmittel wird unbedingt verzichtet!
  • Angebot erweitern! Neues muss her, womit die Katze noch keine negativen Erfahrungen verknüpft hat. Größer, andere Farbe, andere Position. Es darf umgestaltet werden! In der Nähe oder sogar unmittelbar auf der Pinkelstelle sollte mindestens ein neues attraktives Klo aufgestellt werden. Auch wenn der Standort aus Menschensicht manchmal nicht gerade optimal ist.
  • Keine weitere Gelegenheit bieten! Oft ist es ganz einfach: Die Katze pinkelt gerne auf den Wäschehaufen im Schlafzimmer? Dann wird dieser künftig eben immer gleich weggeräumt. Wo keine Gelegenheit, da auch keine Versuchung!
  • Unfallstelle“ unzugänglich machen! Ist der Katze der Zugang verwehrt, wird sie dort auch keinen Urin mehr absetzen und sich nach einer neuen Stelle umsehen (hier kommt das neue attraktive Klo zum Einsatz!). Bitte nicht das komplette Zimmer schließen. Hier ist eher gemeint, beispielsweise eine Pflanze in die besagte Ecke zu stellen.
  • Umwidmung! Nach sachgemäßer Reinigung riecht die von der Katze gewählte Pinkelstelle gar nicht mehr nach Klo. Und nun? Statt hier ein neues Katzenklo zu platzieren, haben wir auch die Möglichkeit, die Bedeutung dieses Ortes für die Katze zu ändern: Hier wird zum Beispiel ein neuer Futterplatz eingerichtet. Denn wo gefressen wird, erledigt Minka ungern ihr Geschäft.

Warum gerade jetzt?

Oft ist es für den Katzenhalter nicht nachvollziehbar, warum Minka auf einmal jetzt ein Problem mit der Klosituation hat. Es wurde in den letzten drei Jahren nichts verändert. Und nun soll auf einmal das Haubenklo so schlecht sein? „Da muss doch etwas anderes dahinter stecken, meine Katze tickt einfach nicht mehr richtig!“

Es kann durchaus sein, dass das Kloangebot jahrelang toleriert wurde. Seit ein paar Wochen besucht die neue Nachbarskatze regelmäßig den Garten und nun kann Minka nicht mehr so ungestört draußen ins Beet pinkeln, ohne gleich beobachtet zu werden. Da sie jetzt öfter im Haus ihr Geschäft verrichtet, es aber nicht öfter gereinigt wird, muss sie sich einen Ausweichplatz suchen, der Gestank ist für sie einfach nicht auszuhalten.

Manchmal sind es auch viele Kleinigkeiten, die zusammenkommen und das Fass eines Tages zum Überlaufen bringen. Bedürfnisse und Empfindungen ändern sich eben. Auch im Alter kann die Katze plötzlich ihre Ansichten bezüglich des Kloangebotes ändern.

Zentrale Fragen und erste Lösungsansätze bei Harnmarkieren

Harnmarkieren ist ein ganz normales katzentypisches Verhalten, mit dem Katzen untereinander kommunizieren. Eine hinterlässt für die andere „lesbare“ Informationen, die zum Beispiel Ansprüche im Revier verdeutlichen oder Paarungsbereitschaft signalisieren sollen. Doch Harnmarkieren kann auch in einem anderen Kontext auftreten: Eine akut oder chronisch erhöhte Erregungslage kann sich in Spannungs- und Konfliktsituationen in einer Art Übersprungverhalten in Form von Harnspritzen zeigen.

Mögliche Ursachen für eine erhöhte Erregungslage können sein:

  • Krankheit, Schmerz, Unwohlsein: Jedes körperliche Unwohlsein kann Erregung auslösen, welche Markierverhalten begünstigen kann.
  • Freude resultierend aus vorheriger Langeweile, Einsamkeit, Hungergefühlen
  • im Mehrkatzenhaushalt: Spannungen, Frust, Ärger
  • andere/zugezogene Lebewesen im Haushalt/der Nachbarschaft: Gerüche, Unsicherheit, Spannungen, Frust, Ärger
  • sexuelle Erregung

Bei Markierverhalten hilft die Suche nach dem Auslöser für die starke Erregung. Sofern es dem Halter möglich ist, werden die Situationen, in denen markiert wird, von ihm genau beschrieben und dokumentiert. Der anfangs bereits ausführlich beantwortete Fragenkatalog bestätigt unseren Verdacht, dass es sich um Harnmarkieren handelt. Je genauer wir fragen, desto besser. Uns interessiert jetzt insbesondere:

  • Sind wiederkehrende Situationen erkennbar? Beispielsweise die Heimkehr des Halters, Fütterung, Schuhe stehen nicht im Schuhregal?
  • Sind unmittelbar vorher Auffälligkeiten in Bezug auf Körperhaltung/Verhalten zu beobachten?
  • Wie entspannt zeigt sich die Katze generell im Alltag? Frust, Stress, Angst etc. können durch eine akute oder gar chronische Erregungslage ein Auftreten von Markieren wahrscheinlicher machen.
  • Wie gut/schlecht versteht sich der Mehrkatzenhaushalt? Hier ist Aufklärung angebracht: Nur weil zwei Katzen sich nicht an die Gurgel gehen, heißt das nicht, dass das Zusammenleben harmonisch verläuft!
  • Gibt es (Sicht-)Kontakt zu anderen Katzen von draußen? Wenn ja, wie reagiert die Katze dann? Manche Wohnungskatzen markieren beispielsweise oftmals an Grenzen, die nach draußen führen (z. B. Fenster-/Türrahmen), wenn sie von fremden Katzen durch die Scheibe beobachtet werden.
  • Sind noch andere Auslöser denkbar?

Sobald mögliche Auslöser gefunden wurden, heißt es, sie einzudämmen oder – wenn möglich – auch gänzlich zu umgehen: Beispielsweise wird die spannend riechende Handtasche statt auf den Stuhl künftig gleich an der Garderobe platziert; fremde Katzen werden möglichst vom Grundstück ferngehalten. Kreativität ist hier gefragt, aber vor allem auch Konsequenz! Natürlich ist auch hier wieder an eine korrekte, gründliche Reinigung der Markierstellen oder Gegenstände zu denken. Je nach Ausmaß, kann unterstützend mit Pheromontherapie oder Nahrungsergänzungen gearbeitet werden, um die allgemeine Erregungslage der Katze zu stabilisieren.

Zeit und Geduld

Egal ob Markierverhalten oder klassische Unsauberkeit, Zeit und Geduld sollte der Katzenbesitzer in jedem Fall mitbringen, wenn er sich und seiner Katze helfen möchte. Es macht wenig Sinn, alle empfohlenen Maßnahmen umzusetzen, wenn man sie mangels ausreichendem Durchhaltevermögen nach einem Monat wieder über Bord wirft und die Geschichte von vorne beginnt. Manchmal klappt durchaus etwas beim ersten Versuch, manchmal muss man etwas probieren, bis man ans Ziel gelangt. Eine Katze liebt Gewohnheiten über alles. Deshalb sollte man ihr auch Zeit zugestehen, sich an neue Situationen, wie zum Beispiel ein neues Toilettenangebot, zu gewöhnen.

Minka ist statt alle zwei Tage nur noch zweimal im Monat unsauber? Prima, dann sind wir auf dem richtigen Weg, nur nicht aufgeben!

Erfolgreiche Veränderungen müssen, sofern zumutbar, für lange Zeit oder bestenfalls für immer beibehalten werden. Ein Katzenklo mitten auf dem Bett kann tatsächlich eine wirksame Zwischenlösung sein, aber eben doch nur eine Zwischenlösung. Hier rückt man bestenfalls das Klo nach und nach in kleinsten Schritten in Richtung des letztendlich ausgesuchten Standorts.

Christine Hauschild hat in ihrem Werk „Stille Örtchen für Stubentiger“ die Idee eines „Sauberkeitstagebuches“. In einer Art Kalender kann der Halter alles in Bezug auf die „Pipi-Unfälle“ dokumentieren. Was? Wie? Wann? Wo? Auch Tage, an denen normal das Klo aufgesucht wird, werden unbedingt beschrieben. So sind auch kleine Fortschritte sichtbar und lassen Optimismus aufkommen. Und das ist doch der Grundstein für eine erfolgreiche Rückkehr zum Katzenklo!

Über die Autorin

Christina Wolf arbeitet als TFA in der Tierarztpraxis Dr. Thumann in Wilster. Als ausgebildete Verhaltensberaterin für Katzen berät sie Besitzer verhaltensauffälliger Katzen und engagiert sich in der Deutschen Gruppe Katzenmedizin, Kontakt: www.katzenberatung-christina-wolf.de

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