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Verhaltensforschung

Ratten können Auto fahren

Verhaltensforscher der Richmond Universität haben Ratten beigebracht, kleine Roboterfahrzeuge selbst zu lenken. Für die Nager mit entspannender Wirkung.

Alles für den Belohnungshappen: Ratten können nicht nur lernen, Knöpfe zu drücken, sondern auch Labyrinthe durchwandern und Objekte erkennen. Dass die Nager mit dem kahlen Schwanz ganz schön schlau sind, hat ein aktuelles Forschungsprojekt wieder einmal bestätigt. Amerikanische Verhaltensforscher brachten den Tieren bei, Plastikautos zu fahren. Die kleinen Autofahrer lernten, den Wagen sogar durch einen unbekannten Parcours zu steuern. Diese Aufgabe bewältigten vor allem Tiere, deren Gehirn durch ein mit Reizen angereichtertes Umfeld trainiert war.

Fahrtraining zeigt positive Wirkung

Interessanterweise hatte das Fahrtraining auch noch eine andere positive Wirkung. Bluttests konnten zeigen, dass Stresshormone im Laufe des Trainings abnahmen. Der Lernerfolg scheint die Tiere zu entspannen, mutmaßen die Wissenschaftler. Die Untersuchungen der Hirnfunktion soll helfen, Menschen mit Depressionen oder Angstzuständen in Zukunft besser zu behandeln.

(lp)

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Düstere Zeiten für Madagaskars Schätze

Stehen auf der Roten Liste: 33 Lemurenarten sind vom Aussterben bedroht.

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Adipositas bei Pferden

Vitaminspiegel im Blut übergewichtiger Pferde

Übergewicht gilt bei Mensch wie Tier als bedeutsames, weltweites Gesundheitsproblem. Ob der beim Menschen relevante oxidative Stress auch bei Pferden entscheidend für die gesundheitlichen Konsequenzen von Übergewicht ist, hat eine aktuelle Studie untersucht.

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Tierseuche

Die Afrikanische Schweinepest ist in Deutschland angekommen

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat bestätigt, dass ein in Brandenburg gefundener Wildschwein-Kadaver mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) infiziert war.

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