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Abstand bitte!

Social Distancing bei Tieren

Viele Tierarten praktizieren im Seuchenfall automatisch Abstand und achten auf Hygiene – mit Erfolg.

Das Leben in sozialen Gruppen gibt Sicherheit und Wärme, erleichtert aber Erregern die Ausbreitung. Abstand halten fällt uns als sozialen Wesen schwer und kommt uns oft „unnatürlich“ vor. Doch die Strategie wird auch von Insekten, Vögeln und Säugetieren im Seuchenfall erfolgreich praktiziert. Bei einigen Spezies ziehen sich Kranke zurück, weil die Symptome sie müde und lethargisch machen. Andere Tierarten gehen aktiv auf Abstand. 

Kontaktreduktion im Tierreich

Kranke Langusten schlafen getrennt von ihren Artgenossen in einer Einzel-Höhle. Mandrills, die in großen Gruppen leben, pflegen anderen Affen nur das Fell, wenn diese nicht stark mit Parasiten infiziert sind. Und auch kranke Vampirfledermäuse ziehen sich zurück und verbringen deutlich weniger Zeit mit Artgenossen, wie eine aktuelle Studie zeigt. Besonders beeindruckend ist die Strategie im Ameisenstaat: Mit einem tödlichen Pilz infizierte Ameisen gehen in Selbstisolation. Auch gesunde Sammler in einer infizierten Kolonie halten möglichst viel Abstand. Gleichzeitig wird die Brut tiefer ins Nest verlegt, um den Nachwuchs zu schützen. Krankheit verändert soziale Netzwerke tief greifend. So nimmt die Wahrscheinlichkeit ab, dass ein gesundes Tier mit einem Kranken in Kontakt kommt. (vm)

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