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Buchtipp

Über den Dächern von Cambridge

Ein Student stürzt plötzlich in den Tod. War es Unfall oder Mord? In dem Krimi von Leonie Swann ermittelt ein liebenswert vorlauter Graupapagei mit detektivischem Spürsinn.

Elliot Fairbanks, Student in Cambridge, hat zwei außergewöhnliche Hobbys: Das Fassadenklettern in schwindelerregender Höhe und seinen sprechenden Graupapagei „Gray“, ein besonders intelligentes Tier, das er zu Forschungszwecken hält.

Eines Tages liegt Elliot „total zermatscht“, wie Gray immer wieder betont, am Fuß der King´s Chapel. Der eigenbrötlerische Tutor des Opfers adoptiert den verwaisten und etwas verstört wirkenden Vogel, den vermutlich einzigen Zeugen. An einen Unfall glaubt Dr. Augustus Huff keineswegs. Somit startet er, den übermütigen Gray immer auf der Schulter, mit der Rekonstruktion des mysteriösen Geschehens. Mensch und Papagei bilden ein ungleiches, aber äußerst erfolgreiches Ermittlerteam. Gemeinsam meistern sie das eine oder andere Abenteuer über den Dächern der alten Universitätsstadt und treffen auf merkwürdige Charaktere aus dem Umfeld von Elliott. Ob Dozent oder Mitstudent: viele hätten ein Motiv, quasi jeder von ihnen könnte der Mörder sein. Gray hilft der Kombinationsgabe von Huff immer wieder auf die Sprünge, indem er seine Kommentare wie „psychologische Probleme“ oder „Hey Stinker!“ im richtigen Moment einwirft.

Leonie Swann ist nach den beiden Schaftskrimis „Glennkill“ und „Garou“ wieder eine tolle Geschichte gelungen. Graupapagei Gray ist absolut hinreißend und das Buch bis zum Schluss so spannend, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte!

(SP)

Weitere Informationen: Gray. Kriminalroman, Goldmann 2017,
416 S., 20 Euro, ISBN 978-3-44231-443-0

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Buchtipp

Werden Sie zur Katzenexpertin!

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Ausgebrannt? Woran erkenne ich einen Burn-out?

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Stressresilienz

Heil durch die Corona-Krise

Die psychische Widerstandskraft in Krisensituationen nennt die Psychologie Resilienz. Diese kann trainiert werden, zum Beispiel in einem kostenfreien Online-Kurs der Universität Mainz.

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