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Dog-Sharing

Verantwortung durch zwei

Schon mal von dem Begriff „Dog-Sharing“ gehört? Zwei Personen teilen sich Arbeit und Verantwortung für einen Hund. Online-Portale führen Tierliebhaber zusammen.

Jeder, der schon mal einen Hund hatte, weiß: Ein Vierbeiner bringt neben Freude und Abwechslung auch eine große Portion zu tragender Verantwortung mit sich. Urlaube und Arbeitszeit müssen stets gut geplant und organisiert werden und das mitunter weit über zehn Jahre lang. In einer solchen Zeitspanne können sich Lebensumstände durchaus gravierend ändern, sei es durch die Trennung vom Partner oder einen neuen Job.

Mehr-Parteien-Hund

Arbeit und Verantwortung teilen, das ist die Idee hinter dem Begriff Dog-Sharing. Dabei kümmern sich nicht eine, sondern mehrere Familien oder Alleinstehende um das Tier. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Chemie und das Vertrauensverhältnis stimmen und der Hund an alle „Betreuungsparteien“ gewöhnt wird. Ebenfalls sollte genau geklärt sein, wer die Entscheidungsgewalt hat und auch die Hauptverantwortung trägt z.B. auch für anfallende Tierarztkosten.

Ein Labrador mit zwei Jobs

Es gibt auch Hunde, die gleich zwei Jobs haben: Labrador Othello ist Familien- und Assistenzhund. Tagsüber leistet er einem körperlich behinderten Mann Gesellschaft und Hilfe, nach Feierabend geht es zurück auf die Couch seiner Vollzeit arbeitenden Zweitfamilie. Dogsharing at its best! Das Projekt wurde mit dem Verein Hunde für Handicaps umgesetzt und sogar wissenschaftlich begleitet.

Zusammenfinden im www

Wer Interesse an einem „Teilzeit-Hund“ hat, kann sich auf den Portalen hundelieb.com oder dogsharing.de umsehen.

(LP)

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