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Corona-Krise

Wie Sie Haustiere sinnvoll beschäftigen

Verhaltensexpertin Dr. med. vet. Carina Kriegl erklärt, wie Alltagsveränderungen durch die Corona-Krise Haustiere belasten und gibt Tipps für sinnvolle Beschäftigungen.

Kontaktverbot, Ausgangssperre und Home-Office: Die Corona-Krise verändert nicht nur das Leben der Menschen. Auch für Haustiere ist sie ein Einschnitt. „Besonders die Veränderung von Routinen können für das Emotionalleben von Hunden aber auch Katzen eine Belastung darstellen“, erklärt Verhaltensexpertin Dr. med. vet. Carina Kriegl.

Tiere gewöhnen sich schnell an mehr Gesellschaft

So finden die Gassi-Runden zu anderen Zeiten statt, um Stoßzeiten zu vermeiden, die Routen ändern sich, Sozialkontakte und etwaige Trainingseinheiten bleiben aus. „Es kann einen Hund auch stressen, wenn plötzlich alle immer zuhause sind. Er ist es möglicherweise gewohnt, dass er am Vormittag einmal vier Stunden alleine ist, sich ausruhen kann“, so die Tierärztin. Und nicht immer findet der Hund Gefallen an Spazierfahrten im Gefährt des quirligen Kleinkindes.

Wenn es Katzen zuviel wird, ziehen sie sich zurück. Dadurch, dass Herrchen oder Frauchen jetzt aber ständig verfügbar sind, interagieren sie natürlich mehr mit ihren Samtpfoten, spielen oder kuscheln öfter. Dann kann es ein Problem werden, wenn wieder Normalität einkehrt, die Katze sozusagen auf 'Entzug' ist. „Dann ist es wichtig, die Katze langsam ans Alleinsein zu gewöhnen“, empfiehlt Kriegl.

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Wenn lange Spazierrunden und das ausgelassene Herumtollen mit anderen Hunden ausfallen, sollten sich Hundebesitzer andere Beschäftigungen für ihren Vierbeiner überlegen. Denn auch die geistige Anstrengung macht müde und fordert heraus. Dazu sind gar nicht teure Spielzeuge notwendig. Jeder hat Kartons, Tücher oder Klopapierrollen zuhause. Damit lassen sich tolle Futtersuch- oder Auspackspiele gestalten. So können Futterbrocken in der Wohnung – auf glatten Oberflächen, am Teppich, in Kartons, unter Tüchern – versteckt werden. Oder das Futter in Zeitungspapier einwickeln. Bei Eierkartons und Klopapierrollen die Enden zuklappen, damit diese zerlegt werden müssen, um ans Futter zu kommen.

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(RED)

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