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Paviane gingen nach dem Lockdown vermehrt in Interaktion
Foto: Eric Gevaert - stock.adobe.com
Paviane gingen nach dem Lockdown vermehrt in Interaktion

Affiges Verhalten

Zoo-Affen im Lockdown

Der Corona-Lockdown & Co. ist auch an den Tieren nicht spurlos vorbeigegangen. Eine britische Studie hat jetzt die Auswirkungen auf (Menschen-)Affen untersucht.

Die drastischen Maßnahmen, die während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 ergriffen wurden, haben nicht nur die Welt der Menschen verändert. Auch Zoos und Safariparks waren vom Lockdown betroffen. Doch ist gähnende Besucherleere gleichbedeutend mit steigendem Wohlbefinden für (Menschen-)Affen?

Abwechslung durch Besucher

Britische Forscher verglichen Verhalten, räumliche Nutzung des Geheges und Stresslevel verschiedener Affenspezies während und nach monatelangen Zooschließungen. Die An- oder Abwesenheit der Besucher lösten keinen vermehrten Stress bei den Tieren aus. Dennoch waren Gorillas zur Wiederöffnung unruhiger und verbrachten ihre Zeit lieber miteinander abseits der Besucher. Bonobos suchten ebenfalls vermehrt die Gesellschaft ihrer Artgenossen. Schimpansen hingegen fühlten sich in Anwesenheit der Besucher veranlasst, vermehrt zu fressen und sich ihren Beschäftigungsmöglichkeiten zu widmen. Die deutlichste Verhaltensänderung zeigten Paviane: Die neugierigen Tiere gingen zunehmend in Interaktion mit den Besuchern und vernachlässigten darüber sogar ihre Rangkämpfe und ihr Paarungsverhalten. Der Affenalltag scheint für den einen oder anderen Primaten mit Besuchern abwechslungsreicher zu sein. (Lydia van Dyck)

Hier finden Sie die Originalpublikation.

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