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Impfschutz

Blauzungenkrankheit beim Wiederkäuern

Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin weist daraufhin, dass eine Impfung notwenig ist, um Rinder und kleine Wiederkäuer vor dem Blauzungenvirus zu schützen.

Bereits 2016 hatte die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StiKo) mittelfristig eine flächendeckende, verpflichtende Impfung empfohlen. Geimpft werden sollte nicht nur gegen BTV Serotyp 8, das sich momentan von Südwesten aus in Deutschland ausbreitet. Ein zweites Seuchengeschehen basiert auf BTV Serotyp 4, das sich bis Österreich und Italien ausgebreitet hat.

Tierärzte fordern eine Pflichtimpfung

40 praktizierende Tierärzte aus Rheinland-Pfalz haben sich öffentlich an Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken gewendet. Sie fordern eine verpflichtende Impfung aller für das Virus empfänglichen Nutztierbestände. Momentan lägen sowohl die Verantwortung für die Bekämpfung als auch der wirtschaftliche Schaden allein bei den Landwirten. Tierseuchenbekämpfung sei aber staatlicher Tierschutz und eine erfolgreiche Bekämpfung nur durch flächendeckende Impfung möglich. Zudem seien haftungsrechtliche Fragen beim Einsatz der praktizierenden Tierärzte in der Tierseuchenbekämpfung nicht eindeutig geklärt.

(vm)

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