Röntgenbild eines Kaninchens im rechtsanliegenden ventrodorsalen ...
Foto: Yvonne Eckert; Klinik für Heimtiere, Reptilien, Zier- und Wildvögel TiHo Hannover

Notfallmanagement

Notfälle beim Kleinsäuger erkennen und behandeln

Bei einem Notfallpatienten kann rasches Handeln und die Stabilisierung des Patienten durch geeignete Maßnahmen lebensrettend sein.

Inhaltsverzeichnis

Von Dr. med. vet. Yvonne Eckert

Als Flucht- und Beutetiere verschleiern Kleinsäuger die Symptome einer Erkrankung oft sehr lange, sodass Erkrankungen leider häufig erst im fortgeschrittenen Stadium aufgedeckt werden und der Zeitpunkt, zu dem der Besitzer sie wahrnimmt, häufig bereits einen Notfall darstellt (Köstlinger 2014). Eine rasche Diagnosestellung ist essenziell, um schnell eine lebensrettende Therapie starten zu können.

Wann handelt es sich um einen Notfall?

Wird ein Patient telefonisch angemeldet, sollte erfragt werden, ob es sich um einen Notfall handelt, wie lange die Erkrankung besteht und welche Symptome vorhanden sind. Vor allem wenn ein Patient als Notfall vorgestellt wird, sollte schon im Wartezimmer ein erster Blick in die Transportbox geworfen werden. Nachfolgende Symptome erfordern eine unmittelbare Behandlung des Patienten:

  • Seitenlage
  • Krampfanfälle
  • hochgradig apathischer bis komatöser Zustand
  • hochgradige Dyspnoe (z. B. Maulatmung)
  • stark blutende Wunden

Zudem ist es sinnvoll, die Körperinnentemperatur zu bestimmen und dem Tier im Falle einer Hypothermie (Untertemperatur) schon im Wartebereich eine Wärmequelle zur Verfügung zu stellen.

Notfälle beim Kleinsäuger

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Erkrankungen, die einen Notfall darstellen

Wie bereits aufgezeigt, können viele Erkrankungen im fortgeschrittenen Stadium zu einem Notfall führen. Zu häufigen Erkrankungen, die bei Kleinsäugern in Abhängigkeit von der Spezies einen Notfall darstellen können, zählen unter anderem:

  • Urolithiasis (v. a. Kaninchen, Meerschweinchen, seltener Chinchilla, Frettchen oder andere Kleinsäuger)
  • Leberlappentorsion (v. a. Kaninchen)
  • Gastrointestinale Stase (Ileus; v. a. Kaninchen)
  • Magendrehung (dilatatio et torsio ventriculi; v. a. Meerschweinchen)
  • Dysbiosen (bei allen Kleinsäugern)
  • Frakturen, Luxationen (z. B. traumatisch bedingt; bei allen Kleinsäugern)
  • Erkrankungen des Genitaltraktes (bei allen Kleinsäugern, z. B.: uterines Adenokarzinom, Hämometra beim Kaninchen, Pyometra beim Hamster)
  • entzündliche, tumoröse respiratorische Erkrankungen (bei allen Kleinsäugern, z. B. Mykoplasmeninfektion bei der Ratte, Kaninchenschnupfen)
  • Enzephalopathien (z. B. Enzephalitozoonose beim Kaninchen)

Anamnese und klinische Allgemeinuntersuchung

Häufig ist bei einem Notfallpatienten schnelles Handeln essenziell, um das Leben des Tieres retten zu können. Daher kann es sinnvoll sein, die Anamnese und klinische Allgemeinuntersuchung bei Bedarf zunächst auf das Nötigste zu reduzieren. Dennoch sollte auch die Anamnese nicht vollständig vernachlässigt werden. Mithilfe des Vorberichts können beispielsweise erste Hinweise auf die mögliche Erkrankung gegeben werden und zum Beispiel Erkrankungen, die durch Haltungs- oder Fütterungsfehler entstanden sind, aufgedeckt werden. Auch der Impfstatus ist relevant, um Infektionserkrankungen (RHD 1/2 oder Myxomatose) von der Verdachtsdiagnoseliste streichen zu können.

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Bei einem Notfallpatienten erfolgt die klinische Allgemeinuntersuchung – soweit dies unter den gegebenen Symptomen möglich ist – nach dem allgemeingültigen Schema: Neben der Untersuchung der Augen, Nase, Anogenitalregion, der Ballen und Krallen, des Verhaltens, Pflege- und Ernährungszustandes erfolgt eine Auskultation von Herz und Lunge und eine Palpation des Abdomens. Zudem sollte, wenn dies noch nicht erfolgt ist, die Körperinnentemperatur rektal bestimmt werden (siehe Bildergalerie Abb. 1). Außerdem wird der Hydrationsstatus des Patienten bestimmt (siehe Bildergalerie Abb. 2). Die Untersuchung der Maulhöhle gehört ebenfalls zu einem korrekten Untersuchungsgang. Neben der Beurteilung der Incisivi (Schneidezähne) erfolgt die Untersuchung der Maulhöhle mithilfe eines Spekulums oder Endoskops. Die Verwendung von Maulspreizern am wachen Tier ist obsolet! Besteht eine hochgradige Dyspnoe, kann es sinnvoll sein, die Untersuchung der Maulhöhle zunächst auf ein Nötigstes (z. B. auf den Ausschluss eines Fremdkörpers) zu beschränken, um eine zusätzliche Belastung des kritischen Patienten zu vermeiden.

Weiterführende Untersuchungen beim Notfallpatienten

Für die Einschätzung des Zustandes und der Prognose des Patienten sowie in der Entscheidungsfindung für weiterführende Maßnahmen (Operation, medikamentöse Therapie ...) können weiterführende Untersuchungen sehr hilfreich sein. Je nach Symptomatik und Allgemeinzustand des Patienten muss abgewägt werden, welche Untersuchung hier sinnvoll ist und wann z. B. aufgrund einer zusätzlichen Belastung für den Patienten durch die Untersuchung lieber auf diese verzichtet werden sollte. Die folgenden weiterführenden Untersuchungen können dazu gehören.

Röntgen

Ganzkörperröntgenaufnahmen im ventrodorsalen und laterolateralen Strahlengang können hilfreich sein, um verschieden Erkrankungen aufzudecken. Sie können z. B. Hinweise liefern, ob eine gastrointestinale Stase oder Urolithiasis vorliegen und decken Frakturen oder raumfordernde Prozesse im Thorax oder Adomen auf (siehe Bildergalerie). Je nach Allgemeinzustand und Abwehrverhalten des Patienten muss individuell und speziesabhängig abgewägt werden, ob die Röntgenaufnahme sinnvoll ist und ob gegebenenfalls eine kurze Anästhesie erforderlich sein könnte.

Sonographie

Die abdominale oder thorakale Sonographie kann beispielsweise sinnvoll sein, um den Verdacht auf Erkrankungen des Urogenitaltraktes abzuklären, abdominale oder thorakale raumfordernde Prozesse näher zu identifizieren, Herzerkrankungen oder eine Leberlappentorsion beim Kaninchen zu bestätigen. Auch hierbei sollte individuell und speziesabhängig, je nach Allgemeinzustand des Patienten, abgewägt werden, ob die Untersuchung sinnvoll ist und es ist darauf zu achten, diese auf ein erforderliches Minimum zu reduzieren. Nachteilig bei diesem Untersuchungsgang ist die Gefahr eines zusätzlichen Wärmeverlustes infolge der Rasur des Untersuchungsbereichs (siehe Bildergalerie Abb. 3). Bei Kleinnagern wie Hamster, Degu, Chinchilla oder Rennmaus kann auf eine Rasur im Vorfeld der Untersuchung verzichtet werden, da eine Benetzung des Untersuchungsbereichs mit alkoholhaltiger Lösung für einen zufriedenstellenden Kontakt ausreichend ist. Jedoch kann auch dies eine zusätzliche Hypothermie herbeiführen.

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Urinuntersuchung

Durch Bestimmung des Urinstatus können schnell und wenig invasiv Informationen über die Nierenfunktion, mögliche Entzündungen der harnableitenden Wege, den Säure-Basen-Haushalt und Metabolismus gewonnen werden (Hein 2019; siehe Bildergalerie Abb. 4). Ein saurer Urin-pH kann hierbei z. B. auf eine katabolische Stoffwechsellage (erhöhte Lipolyse und Fettsäure-Oxidation, herabgesetzter Glukoseabbau und Mobilisierung von Körpereiweiß zur Energiegewinnung) hindeuten.

Je nach Art der Uringewinnung (Auffangen von Spontanurin, manuelle Uringewinnung, Uringewinnung mittels Katheterisierung der harnableitenden Wege, Uringewinnung durch Zystozentese mit und ohne Ultraschallkontrolle) können unterschiedliche Untersuchungen durchgeführt werden. Diese umfassen z. B. eine Bestimmung des Urinspezifischen Gewichts (USG) zur Überprüfung der Nierenfunktion und des Hydrationsstatus, einen Urinstick und die Untersuchung des Sediments. Eine zuverlässige Bestimmung des mikrobiologischen Status kann nur nach einer sterilen Uringewinnung mittels Zystozentese erfolgen.

Blutuntersuchung

Je nach Untersuchung können einige Tropfen Blut (Glukosemessung, Bestimmung des Hämatokrits) ausreichen oder es wird mehr benötigt (Entnahmemenge bis zu 1 % des KGW; Hein 2019). Im Notfall erfolgt vorrangig eine Bestimmung von:

  • klinisch- chemischen Organparametern (z. B: Nierenparametern, Leberwerten, Glukose ...)
  • Hämatokrit (z. B. zur Bestimmung des Hydrationsstatus und bei V. a. Anämie)
  • Blutgasen
  • Differenzialblutbild (z. B. für Hinweise auf Entzündungen, Leukämien ...)

Für die Blutentnahme eignet sich beim Kaninchen nach eigenen Erfahrungen die A. auricularis medialis.
Alternativ können – wie bei anderen Kleinsäugern – die V. cephalica antebrachii oder V. saphena lateralis (siehe Bildergalerie Abb. 5) zur Blutentnahme genutzt werden.

Kotuntersuchung

Liegt eine Verdauungsstörung vor, kann die makroskopische und mikroskopische Untersuchung einer frischen Kotprobe helfen, schnell eine mögliche beispielsweise parasitäre Ursache zu finden. Bei der Beurteilung muss berücksichtigt werden, dass viele Erreger intermittierend ausgeschieden werden und ein negativer Befund einer einzelnen Kotprobe keine sichere Diagnose darstellt und stets durch eine Sammelkotprobe über 3–5 Tage abgesichert werden sollte.

Stabilisierung des Notfallpatienten

Generell gilt im Notfall für den Kleinsäuger dasselbe Vorgehen wie bei Hunden und Katzen. Zunächst müssen die Vitalfunktionen gesichert werden. Nachfolgende Punkte sollten bei der Stabilisierung des Notfallpatienten im Vordergrund stehen:

Sicherung der Atemwege

Die Sicherung der Atemwege muss bei Tieren mit akuter hochgradiger Dyspnoe als lebensrettende Maßnahme erfolgen. Sie kann in Abhängigkeit des Allgemeinzustandes durch eine endotracheale Intubation oder eine Larynxmaske in Sedation oder Allgemeinanästhesie erfolgen. Dies kann vor allem bei sehr kleinen Patienten (z. B. Hamster, Rennmaus, Degu oder Chinchilla) nur eingeschränkt bis überhaupt nicht möglich sein. Eine eingeschränkte Beatmung kann dann über eine Maske erfolgen. Generell sollten dyspnoeische Tiere zur Stabilisierung unverzüglich in eine sauerstoffangereicherte Atmosphäre verbracht werden und/oder – wenn möglich – Sauerstoff über eine Nasensonde zugeführt werden.

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Hydrationsstatus

Viele Krankheitsbilder, die zu einem Notfall führen können, äußern sich klinisch mit einer Dehydration. Neben der Bestimmung des Hydrationsstatus (siehe Download) können weiterführend die Laborparameter Gesamteiweiß, Hämatokrit, das Urinspezifische Gewicht und die Natriumkonzentration bei der Beurteilung einer Dehydration des Patienten hilfreich sein (Lichtenberger und Lennox 2012). Die Dehydration sollte mittels Infusionstherapie (Ersatz- oder Erhaltungslösungen, z. B. Sterofundin ISO) korrigiert werden. Hierfür eignet sich ein intravenöser Zugang, z. B. über die V. auricularis lateralis (beim Kaninchen) oder die V. saphena lateralis.

Neben dem Erhaltungsbedarf von 3–4 ml/kg KGW/h sollte das benötigte Flüssigkeitsdefizit addiert werden (+ % Dehydration x kg KGW = Flüssigkeitsdefizit in ml; Lichtenberger 2007). Das berechnete Flüssigkeitsdefizit sollte innerhalb von 6–8 Stunden bzw. innerhalb von 2–3 Stunden bei hochgradigem Flüssigkeitsverlust und Schock zusätzlich zum Erhaltungsbedarf verabreicht werden (Lichtenberger 2007). Während der Therapie muss der Hydrationszustand engmaschig kontrolliert werden und die Infusionsmenge bei Bedarf angepasst werden. Alternativ kann auch ein intraossärer Zugang (in den Knochen) erfolgen. Subkutane Infusionen sind vor allem bei kritischen Patienten nicht indiziert, da die Flüssigkeit nur sehr langsam resorbiert wird und dem Patienten nicht schnell genug zur Verfügung steht.

Körperinnentemperatur

Die Körperinnentemperatur sollte bei Notfallpatienten unbedingt rektal kontrolliert werden. Eine Kontrolle der Körperinnentemperatur kann auch als prognostisches Mittel hilfreich sein. Bei vielen Krankheitsbildern besteht eine Hypothermie (Kaninchen, Meerschweinchen, Degu, Frettchen < 38,0 °C; Chinchilla, Ratte, Maus, Hamster < 37,5 °C (Fehr et al. 2015). Es sollten Maßnahmen ergriffen werden, um die physiologische Körperinnentemperatur (38–39,5 °C) wiederherzustellen. Hierfür eignen sich Inkubatoren (siehe Bildergalerie Abb. 6), verschiedene Wärmematten, Wärmekissen und angewärmte Infusionslösungen. Um Verbrennungen und Überhitzungen vorzubeugen, sollten die Tiere niemals direkt auf die Wärmequelle verbracht werden, sondern z. B. durch einen Stoffüberzug oder ein Handtuch vor direktem Kontakt mit der Wärmequelle geschützt sein und die Körperinnentemperatur sollte im Verlauf in regelmäßigen Abständen (z. B. halbstündlich bis stündlich) kontrolliert werden.

Analgesie

Die analgetische Versorgung ist auch bei einem Notfallpatienten zwingend erforderlich. Unbehandelte Schmerzzustände können physiologische Körperfunktionen negativ beeinflussen und zu pathologischen Veränderungen im Organismus führen (Henke et al. 2014). Für eine suffiziente analgetische Versorgung eignen sich je nach Krankheitsbild zum Beispiel nichtsteroidale Antiphlogistika, nichtsteroidale Antipyretika oder Opioide. Häufig ist eine multimodale Schmerzausschaltung indiziert (Müller 2018). Beispiele und Einsatzgebiete für einzelne Wirkstoffe, die beim Kleinsäuger häufig zum Einsatz kommen, sind in der Tabelle (siehe Download) aufgelistet.

Handfütterung

Aufgrund der Besonderheiten des Stoffwechsels und der Anatomie und Physiologie des Gastrointestinaltraktes bei herbivoren Kleinsäugern (Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchilla und Degu), ist eine vorsichtige Handfütterung mit herkömmlichen Präparaten zur Vermeidung von sekundärer gastrointestinaler Stase oder hepatischer Lipidose beim Notfallpatienten oftmals eine weitere wichtige Maßnahme. Die Fütterung muss vor allem bei kurzatmigen Tieren sehr vorsichtig erfolgen, um Aspirationen zu vermeiden.

Weiterführend erfolgt eine zusätzliche medikamentöse Therapie je nach Krankheitsbild des jeweiligen Patienten.

Wie berechnet man Flüssigkeitsdefizit und benötigte Infusionsmenge?

Infusionstheraphie: [3–4 ml/kg KGW/h (= Erhaltungsbedarf)] + [% Dehydration x kg KGW (Rehydrierung in 6–8h)] = Flüssigkeitsdefizit in ml i. v

Rechenbeispiel für ein 1,5 kg KGW schweres Tier mit 8 % Dehydration:

[3 ml/kg x 1,5 kg KGW/h = 4,5 ml/h (Erhaltungsbedarf)] + [8 x 1,5 kg KGW = 12 ml (Flüssigkeitsdefizit)]

Die Infusionstherapie erfolgt mit 16,5 ml/h (Erhaltungsbedarf + Flüssigkeitsdefizit) in den ersten 6 h unter regelmäßiger Reevaluation des Patienten und Anpassung der Infusionsmenge bei Bedarf.

Merke!

Eine Bestimmung des aktuellen grammgenauen Körpergewichts ist für eine exakte Medikamenten-
dosierung essenziell. Wenn der Patient bereits in der Praxis bekannt ist, können durch Betrachtung des Verlaufs des Körpergewichts Gewichtsab- oder -zunahmen zudem schnell aufgedeckt werden.

Wichtige Aspekte bei der Stabilisierung des Notfallpatienten

  • Sicherung der Atemwege
  • Bestimmung des Hydrationsstatus und Rehydration bei Bedarf
  • Bestimmung der Körperinnentemperatur und Therapie einer bestehenden Hypothermie (oder Hyperthermie)
  • ein suffizientes Schmerzmanagement
  • Handfütterung bei inappetenten Patienten

Typische Symptome eines Kleinsäuger-Notfallpatienten

  • Inappetenz
  • (unstillbare) Blutungen
  • Dyspnoe (Maulatmung)
  • fehlender Kotabsatz
  • Dehydration
  • fehlender Urinabsatz
  • Hypothermie
  • (nach Köstlinger 2014)

Über die Autorin

Dr. med. vet. Yvonne Eckert ist Fachtierärztin für Heimtiere/Kleinsäuger und in der Abteilung Heimtiere der Klinik für Heimtiere, Reptilien und Vögel der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover tätig.

Foto: Zelma - stock.adobe.com

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