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Schritt 1: Kotprobe aufnehmen
Die Verschlusskappe wird geöffnet und der grüne Einsatz herausgenommen. Mit dem Ende des Einsatzes kann die Kotprobe problemlos aufgenommen werden.
Foto: Laboklin
Das Flotationsverfahren dient als Nachweis von parasitären Entwicklungsstadien, wie Eiern, Oozysten, Zysten oder Larven und ist mit Hilfe eines Testkits anzuwenden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Flotationsverfahren in der Tierarztpraxis

Kotuntersuchungen mithilfe des Flotationsverfahrens gehören zum Praxisalltag. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses koproskopische Nachweisverfahren mit einem Testkit korrekt durchführen.

Von Dr. med. vet. Anton Heusinger

Das Flotationsverfahren dient dem Nachweis verschiedener parasitärer Entwicklungsstadien (beispielsweise Eier, Oozysten, Zysten, Larven) im Kot. Dazu wird eine Kotprobe in Flotationsflüssigkeit mit bekanntem spezifischem Gewicht suspendiert, um die einzelnen Bestandteile der Probe möglichst gut voneienender zu trennen. Parasitenstadien steigen an die Oberfläche auf (flottieren) und reichern sich dort an, während die schwereren Kotpartikel absinken. Für den Gebrauch in der Praxis stehen verschiedene, leicht zu handhabende Testkits zur Verfügung.

Hier finden Sie unsere anderen Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Schritt 1: Kotprobe aufnehmen
Die Verschlusskappe wird geöffnet und der grüne Einsatz herausgenommen. Mit dem Ende des Einsatzes kann die Kotprobe problemlos aufgenommen werden.
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Schritt 1: Kotprobe aufnehmen
Die Verschlusskappe wird geöffnet und der grüne Einsatz herausgenommen. Mit dem Ende des Einsatzes kann die Kotprobe problemlos aufgenommen werden.
Schritt 2: Flotationsflüssigkeit auffüllen
Danach wird der Einsatz wieder in das Plastikgefäß gesetzt und dieses bis zum Markierungspfeil mit Flotationsflüssigkeit aufgefüllt
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Schritt 2: Flotationsflüssigkeit auffüllen
Danach wird der Einsatz wieder in das Plastikgefäß gesetzt und dieses bis zum Markierungspfeil mit Flotationsflüssigkeit aufgefüllt
Schritt 3: Kotprobe suspendieren
Es ist wichtig, das Ganze durch Hin- und Herdrehen des Einsatzes gut zu mischen, damit sich die Eier und andere Parasitenstadien aus der Kotprobe lösen.
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Schritt 3: Kotprobe suspendieren
Es ist wichtig, das Ganze durch Hin- und Herdrehen des Einsatzes gut zu mischen, damit sich die Eier und andere Parasitenstadien aus der Kotprobe lösen.
Schritt 4: Einsatz fi xieren
Der grüne Einsatz wird anschließend unter Ausübung von Druck fest eingesetzt.
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Schritt 4: Einsatz fi xieren
Der grüne Einsatz wird anschließend unter Ausübung von Druck fest eingesetzt.
Schritt 5: Flotationsflüssigkeit erneut auffüllen
Jetzt wird der grüne Einsatz so weit mit der Auftriebsflüssigkeit aufgefüllt, bis sich eine sichtbare konvexe Oberfläche bildet 
(meniskusförmig).
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Schritt 5: Flotationsflüssigkeit erneut auffüllen
Jetzt wird der grüne Einsatz so weit mit der Auftriebsflüssigkeit aufgefüllt, bis sich eine sichtbare konvexe Oberfläche bildet (meniskusförmig).
Schritt 6: Probe stehen lassen
Nun wird das Deckglas auf den Meniskus aufgelegt und so 15–20 Minuten stehen gelassen, damit sich die parasitären Bestandteile weiter an der
Oberfläche anreichern können.
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Schritt 6: Probe stehen lassen
Nun wird das Deckglas auf den Meniskus aufgelegt und so 15–20 Minuten stehen gelassen, damit sich die parasitären Bestandteile weiter an der
Oberfläche anreichern können.
Schritt 7: Mikroskopieren vorbereiten
Anschließend wird das Deckglas abgenommen, auf einen vorbereiteten Objektträger gelegt und mikroskopiert.
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Schritt 7: Mikroskopieren vorbereiten
Anschließend wird das Deckglas abgenommen, auf einen vorbereiteten Objektträger gelegt und mikroskopiert.
Schritt 8: Testkit entsorgen
Um Kontamination zu vermeiden, ist es wichtig, die Verschlusskappe nach Abschluss der Untersuchung fest zu schließen und das Kit zu entsorgen.
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Schritt 8: Testkit entsorgen
Um Kontamination zu vermeiden, ist es wichtig, die Verschlusskappe nach Abschluss der Untersuchung fest zu schließen und das Kit zu entsorgen.
Dr. med. vet. Anton Heusinger ist langjähriger Leiter der Abteilung Mikrobiologie und Parasitologie bei Laboklin.
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Dr. med. vet. Anton Heusinger ist langjähriger Leiter der Abteilung Mikrobiologie und Parasitologie bei Laboklin.

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