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Der Feuersalamander ist leicht zu erkennen. Um Feuersalamander besser zu schützen, sammeln Forschende nun über die webbasierte Software Amphibian and Reptile Wildbook Daten zur Population.
Foto: Universität Bielefeld/O. Krüger
Der Feuersalamander ist leicht zu erkennen. Um Feuersalamander besser zu schützen, sammeln Forschende nun über die webbasierte Software Amphibian and Reptile Wildbook Daten zur Population.

Artenschutz

Feuersalamander gesichtet? Dann schnell fotografieren!

Um Feuersalamander besser zu schützen, sammeln Forschende Daten über eine Artenschutz-Web-App und können so einzelne Individuen durch ihre einzigartige Musterung auf dem Rücken erkennen. Mitmachen kann jeder!

Ein bedeutender Teil der Weltpopulation von Feuersalamandern lebt in den Laubwäldern Deutschlands, weshalb der Bundesrepublik eine besondere Rolle im Schutz dieser Tiere zukommt. Die Schwanzlurche schätzen stehende Gewässer, sind allerdings wetterempfindlich, weshalb ihnen der Klimawandel zu schaffen macht. Durch ihre wasserdurchlässige Haut sind die wechselwarmen Amphibien vom Niederschlag sowie den Temperaturen in ihrer Umgebung abhängig. Steigen diese weiter, besteht in heißen Sommern die Gefahr, dass Laichplätze austrocknen und Larven ausbleiben. Um die farbenprächtigen Tiere besser schützen zu können, möchte die Universität Bielefeld nun Daten sammeln und hat zu diesem Zweck die Datenbank Amphibian and Reptile Wildbook unter Nutzung einer Web-App entwickelt.

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Mitmachen erwünscht

Jeder Spaziergänger kann sich so am Artenschutz betei­ligen, ohne die Tiere anzufas­sen oder zu stören – hierfür einfach die Handykamera zücken, den charakteristischen Rücken des Salamanders fotografieren und mit dem Standort in die App laden. Diese ist in der Lage, die spezielle Musterung der langlebigen Amphibien zu erkennen. Aus den Daten können die Wissenschaftler langfristig Informationen über das Verbreitungsgebiet, die Wanderrouten und die Anzahl der Tiere ablesen. Derzeit erfasst und identifiziert die Plattform Feuersalamander und Gelbbauchunken, langfristig sollen jedoch weitere Arten wie der Kammmolch oder Zauneidechsen folgen. (LP)

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