Image
zecken-schutz-vorbeugen.jpeg
Foto: DoraZett - stock.adobe.com
Die Zeckenprophylaxe ist ganzjährig sinnvoll

Auwaldzecke

Ganzjähriger Zeckenschutz nötig

Zecken, ein Sommerproblem? Das war mal! Die Zeckenzeit verlängert sich immer mehr. Experten empfehlen aus diesem Grund inzwischen einen ganzjährigen Zeckenschutz.

Vor allem ein Exemplar ist auf dem Vormarsch: So berichten Wissenschaftler von der immer stärkeren Ausbreitung der sogenannten Auwaldzecke, die wegen ihrer Aktivität bei recht kühlen Temperaturen auch unter der Bezeichnung „Winterzecke“ bekannt ist. Schon bei 4 °C beginnt die sogenannte Buntzecke zu krabbeln.

Vorkommen in Deutschland

Ursprünglich kam die Zecke aus dem Osten, primär Sachsen und Sachsen-Anhalt. Zuletzt scheint sie über den Westen nordwärts gezogen zu sein.

Krankeitsüberträger

Ihr Biss lässt Hunde und Pferde an der sogenannten Babesiose erkranken, einer Infektionskrankheit, bei der die roten Blutkörperchen angegriffen werden – eine Blutarmut entsteht.

Von der Zecke zum Hund: Babesiose und Hepatozoonose

Zecken übertragen verschiedene Infektionskrankheiten. Zwei davon stellen wir hier näher vor, damit Sie Hundehalter optimal aufklären können.
Artikel lesen

Auch der Mensch ist gefährdet. So wurde in der Zecke das sogenannte FSME-Virus nachgewiesen. Die Abkürzung steht für „Frühsommer-Meningoenzephalitis“, eine Erkrankung mit grippeähnlichen Symptomen. Bei schweren Verläufen droht eine Hirnhautentzündung. Zeckenschutz ist wichtig! (LP)

Foto: DoraZett - stock.adobe.com

Welttierschutztag

Den 4. Oktober begeht der Deutsche Tierschutzbund unter dem Slogan „Lieblingstier – Tierheimtier. So einzigartig wie du!“. Er soll potenziellen Tierbesitzern zeigen, dass sie auch im Tierheim einzigartige Freunde finden.

Foto: Carsten Vogt

"Kein Blümchen-Tierschutz"

Das Tierschutzprojekt Equiwent betreibt in Rumänien nachhaltigen Tierschutz und motiviert Pferdehalter vor Ort mit einem "Belohnungssystem".

Foto: Arche Noah Kreta e. V.

Kastration ist Tierschutz

Arche Noah Kreta e. V. führt groß angelegte Kastrationsaktionen durch. Vorsitzender Thomas Busch und Tierärztin Melanie Stehle stellen ihre Arbeit vor.

Foto: Maksim Kabakou - stock.adobe.com

Mörderischer Tierschutz

Im Tierreich wird kaltgemacht, was das Zeug hält – vom Tiger bis zur Mücke ist in der mörderischen Nahrungskette alles dabei. Wir verlosen drei Bücher „Hunde, die bellen, morden nicht“.

Alles rund um Praxisalltag, Ausbildung und Beruf unser Newsletter TFA-Wissen

Abonnieren und erhalten Sie kostenlos alle News für Tiermedizinische Fachangestellte.