Foto: eva - stock.adobe.com

COVID-19

Corona – Tierversorgung bei Ausgangssperre

Zahlreiche Hundebesitzer und Pferdehalter sind verunsichert: Was bedeutet eine mögliche Ausgangssperre für die täglichen Spaziergänge oder Ritte mit ihren Vierbeinern?

Was passiert, wenn in Deutschland, so wie in Österreich, die Ausgangssperre verhängt wird? Zunächst sei gesagt, dass sowohl die Bewegung von Pferden als auch Spaziergänge mit den Hunden nicht nur erlaubt sind, sondern laut Bestimmungen des deutschen und österreichischen Tierschutzgesetzes sogar vorgeschrieben sind. Hierbei gilt allerdings, die von Reitvereinen und Ställen aufgestellten Regeln zu beachten.

Corona – Was TFAs jetzt für den Praxisalltag wissen sollten!

Auch in Tierarztpraxen dreht sich derzeit vieles um das Coronavirus. Wir klären die wichtigsten Fragen rund um Infektionsschutz, Praxisausfälle und Kinderbetreuung.
Artikel lesen >

Spaziergänge sollten kürzer gehalten werden und der Sozialkontakt von Mensch zu Mensch auf ein Minimum reduziert sowie der empfohlene Sicherheitsabstand eingehalten werden. Dies trifft besonders auf Hundezonen, die noch besucht werden dürfen, zu. Menschen, die in Quarantäne sind, dürfen ihren Hund nur - falls vorhanden - in den eigenen Garten begleiten. Aus diesem Grund ist es dringend empfohlen einen Notfallplan für die Betreuung des Haustieres zu erstellen. „Alle Tierbesitzer sollten jemanden organisieren, der im Bedarfsfall das Tier versorgen kann“, rät Oliver Bayr vom Wiener Tierschutzhaus. Muss man in Quarantäne oder ist man gar zu krank, um das Tier zu versorgen, sollten schon entsprechende Schritte gesetzt worden sein. Etwa einen Zweitschlüssel hinterlegen, Angaben zur Fütterung besprechen und bei Tieren, die Medikamente oder Spezialfutter benötigen diese rechtzeitig in ausreichender Menge besorgen.

Das neue Coronavirus und unsere Haustiere

Die Anzahl der Neuinfektionen mit SARS-Cov-2 steigt stetig. Wir beantworten sieben Fragen, die Tierhalter in dieser Ausnahmesituation in der Tierarztpraxis stellen.
Artikel lesen >

Besitzer von sogenannten Listenhunden müssen hier aber besonders aufpassen. Denn diese dürfen – zumindest in Wien – nur von Menschen mit Hundeführschein ausgeführt werden. Über etwaige Ausnahmeregelungen müssen sich Besitzer bei der zuständigen Behörde informieren. Auch welche Hygienemaßnahmen bei der physischen Übergabe der Hunde durch Menschen in Quarantäne an den Tiersitter auszusehen hat, wird als Teil der Bescheid-Auflage im Einzelfall bestimmt.) 

Foto: zsv3207 – Fotolia.com

Stubentiger – Studie

Katzen – seit 6.000 Jahren unabhängig

Forscher haben herausgefunden, dass sich die Urahnen der Hauskatze – unabhängig vom Menschen – in freier Wildbahn ernährt haben.

Foto: Monkey Business - Fotolia.com

Arbeitsbelastung von TFAs

Gestresst von Corona

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist der Stress bei Tiermedizinischen Fachangestellten besonders angestiegen, so eine Umfrage des Verbands medizinischer Fachberufe e. V.

Foto: Angelika Drensler

Feline Hyperthyreose

Armes Kätzchen? Leben mit Schilddrüsenüberfunktion

Die feline Hyperthyreose (FHT) ist eine der häufigsten Erkrankungen der älteren Katze. Weder Diagnose noch Behandlung sind einfach, aber Therapie und Heilung sind möglich.

Foto: taviphoto - Fotolia.com

Tierschutz

In den Handel oder in die Suppe

Jedes Jahr werden weltweit Hunderttausende von Schildkröten für den Wildtierhandel gesammelt, vor allem um sie als Heimtiere zu halten oder – insbesondere in Ostasien – zu essen.

Alles rund um Praxisalltag, Ausbildung und Beruf unser Newsletter TFA-Wissen

Abonnieren und erhalten Sie kostenlos alle News für Tiermedizinische Fachangestellte.