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Resorptive Läsion des Typ 1: Klinisch ist am betroffenen Zahn M1 des Unterkiefers lediglich die Gingivitis erkennbar.
Foto: Martina van Suntum
Resorptive Läsion des Typ 1: Klinisch ist am betroffenen Zahn M1 des Unterkiefers lediglich die Gingivitis erkennbar.

Zahnerkrankungen bei der Katze

(FO)RL – ein stilles Drama

Feline odontoklastische resorptive Läsionen (FO)RL sind eine sehr schmerzhafte Erkrankung an den Zähnen der Katze. Was steckt dahinter und wie können wir betroffenen Tieren helfen? Wir geben eine Übersicht zu den Symptomen, der Diagnostik und Behandlung.

Von Dr. med. vet. Martina van Suntum

Resorptive Läsionen sind bei Katzen­patienten ein häufiger Grund für orofaziale Schmerzen (= Schmerzen im Bereich der Ohren, Augen, Zähne, der Mundhöhle, des Rachens). Es werden drei verschiedene Resorptionstypen unterschieden, die jeweils eine unterschiedliche Therapie erfordern. Die Klassifikation des FORL-Typs erfolgt durch die Untersuchung der Maulhöhle (= stomatologische Untersuchung) und Dentalröntgenaufnahmen, die in Sedation oder Allgemeinanästhesie durchgeführt werden müssen und die Voraussetzung für eine korrekte und fallangepasste Therapie sind. Diese Zusammenhänge gilt es den Tierbesitzerinnen und Tierbesitzern anschaulich zu vermitteln, um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle der Patienten zu erreichen.

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Prävalenz

Studien zur Häufigkeit der Erkrankung kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Die Prozentangaben bewegen sich zwischen 29 % und 67 % betroffener Katzen in den untersuchten Populationen. Dabei hat sich gezeigt, dass die Häufigkeit mit dem Alter zunimmt, dass grundsätzlich jeder Zahn von FORL betroffen sein kann und der am häufigsten erkrankte Zahn der dritte Prämolar des Unterkiefers ist. Katzen mit chronischer Gingivostomatitis (= Entzündung des Zahnfleisches [Gingivitis] und der Mundschleimhaut [Stomatitis]) zeigten in einer Studie doppelt so häufig resorptive Läsionen wie die Katzen der Vergleichsgruppe. 

Entstehung, Ursachen und Klassifikation der resorptiven Läsionen

Allen Formen der resorptiven Läsionen ist gemeinsam, dass Zahnhartsubstanz aktiv abgebaut und zerstört wird. Je nach Typ der Zahnresorption können hiervon die Zahnkrone, die Zahnwurzel oder beide Strukturen betroffen sein. Der Ablauf der Resorptionsvorgänge ist in seinen einzelnen Phasen weitgehend bekannt. Eine Frage bleibt allerdings weiterhin offen: Was ist die Ursache und was sind mögliche Auslöser für Zahnresorptionen?

Resorptive Läsion des Typ 1

Das klinische Erscheinungsbild ist meist charakteristisch: Es liegen Zerstörungen an Zahnkrone und/oder Zahnhals vor, also am Übergang von der Zahnkrone zur Zahnwurzel. Dieser FORL-Typ 1 wird von starken Entzündungsreaktionen insbesondere des Zahnfleisches begleitet und deshalb auch als inflammatorische Resorptionsform bezeichnet. Vermutlich wird die Aktivität der Odontoklasten (= Zellen, die Zahnhartsubstanz abbauen) durch die vorhandene Entzündung der Gewebe des Zahnhalteapparates in Gang gesetzt, klinisch sichtbar als Gingivitis und Parodontitis (= chronisch-entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates). Gewebemediatoren aus der Kaskade der Immunreaktion spielen höchstwahrscheinlich eine entscheidende Rolle.

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Oft ist der Defekt von Granulationsgewebe und Zahnfleisch abgedeckt und fällt erst durch die Sondierung auf. In dem Moment, in dem die resorptiven Läsionen bei der Untersuchung des wachen Tieres entdeckt werden, ist die Erkrankung bereits in einem fortgeschrittenen Stadium (siehe Abb. 1)

Diese FORL-Form ist hoch schmerzhaft. Der Zahnaufbau erklärt uns auch, warum das so ist: Die schützende Schicht des Zahnschmelzes ist beschädigt und das Dentin liegt an diesen Stellen frei. Damit sind Dentinkanälchen exponiert, die über Schmerzfasern mit der Pulpa verbunden sind und Schmerzreize direkt weiterleiten. In fortgeschrittenen Fällen kann sogar die Pulpahöhle selbst eröffnet sein. Schmerzen bereitet nicht nur der Zahn selbst, sondern auch die begleitende Entzündung des Zahnfleisches und des Parodonts (Paradontium = Zahnhalteapparat). Charakteristisches Merkmal auf den Dentalröntgenbildern ist der erhaltene Paro­dontalspalt (= Spalt zwischen dem Kieferknochen und der Zahnwurzel; siehe Abb. 2).

Resorptive Läsion des Typ 2

Dieser Resorptionstyp ist ebenfalls eine externe Resorptionsform, bei der die Wurzeloberfläche in Form einer Ersatzresorption angegriffen wird. Dabei wird Wurzelgewebe abgebaut und durch Knochengewebe ersetzt. Charakteristisch ist, dass der Parodontalspalt röntgenologisch nicht mehr erkennbar ist (siehe Abb. 3). Obwohl es verschiedene Theorien zur Entstehung des Resorptionstyps 2 gibt, sind die Ursachen nicht im Detail bekannt.

Solange die Veränderung keinen Kontakt zur Maulhöhle hat, besteht bei RL Typ 2 keine Schmerzhaftigkeit. Dies ist auch bei den vergleichbaren Resorptionsformen des Menschen der Fall. Sobald jedoch Kontakt zur Mundhöhle entsteht, kommt es zu starken Schmerzempfindungen. Klinisch sind die Zähne lange Zeit unauffällig und das Problem tritt erst zu Tage, wenn betroffene Zähne abbrechen oder der Prozess die Maulhöhle erreicht

Resorptive Läsion des Typ 3

Zähne, die sowohl Merkmale des Typ 1 als auch des Typ 2 aufweisen werden als RL Typ 3 klassifiziert (siehe Abb. 4).

Klinisches Bild und Symptome

Das klinische Bild hängt von der Lokalisation, dem Schweregrad und dem Typ der Läsion ab. Am wachen Patienten dominiert häufig die starke Entzündung, die bei Betrachtung der Maulhöhle die Läsionen verdeckt. Auch vermeintlich fehlende Zähne können ein deutlicher Hinweis auf resorptive Läsionen sein, da der Hauptteil der Zahnfrakturen bei Katzen durch resorptive Läsionen verursacht wird.

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Das vorherrschende Symptom der FORL-Erkrankung ist die Schmerzhaftigkeit. Hierbei besteht das Dilemma, dass Katzen aufgrund ihres arttypischen Verhaltensmusters Schmerzen eher maskieren als offen zeigen, das heißt, sie ziehen sich zurück, werden einfach nur ruhiger oder schlafen mehr.

Die meisten Tierbesitzer können dieses Verhalten nicht als Schmerzzeichen erkennen und deshalb sollte in der Praxis bei jeder Untersuchung immer gezielt danach gefragt werden (siehe Abb. 5). Nur manchmal sehen wir Symptome, die bereits auf Probleme in der Maulhöhle hinweisen, wie:

  • Kieferklappern („chattering“) bei Berührung der Zähne, z. B. mit einem Watteträger
  • vermehrtes Speicheln, teilweise mit Blutbeimengungen
  • verändertes Fressverhalten
  • Berührungsempfindlichkeit am Kopf
  • Zähneknirschen
  • Gewichtsverlust
  • nachlassende Fellpflege
  • Angst vor dem Futternapf

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Diese Symptome kommen nicht nur bei Katzen mit resorptiven Läsionen vor, sondern auch bei Patienten mit anderen schmerzhaften Veränderungen in der Maulhöhle. Spätestens wenn unsere Patienten uns diese deutlichen Zeichen geben, sollten wir die weitere diagnostische Abklärung empfehlen.

Diagnostik

Die Diagnostik besteht aus zwei Schritten, die in Sedation oder Allgemeinanästhesie durchgeführt werden.

1. Stomatologische Untersuchung

Die stomatologische Untersuchung besteht aus der gründlichen Inspektion der gesamten Maulhöhle sowie der Sondierung jedes einzelnen Zahns mit Parodontalsonde und Zahnsonde (siehe Abb. 6).

Parodontalsonden haben ein stumpfes Ende und dienen der Untersuchung der Zahnfleischtaschentiefe, während die Zahnsonden spitz sind und die Zahnoberfläche sozusagen abtasten. Die Befunde werden in einem Zahnbefundbogen dokumentiert.

2. Intraorale Dentalröntgenuntersuchung

Das intraorale Dentalröntgen bildet das Kernstück der Diagnostik. Die dentale Röntgenuntersuchung ist unerlässlich, um den Typ der resorptiven Läsion zu bestimmen. Die Dentalröntgenuntersuchung ist zwingende Voraussetzung für eine korrekte Therapie. Die Resorptionstypen weisen charakteristische Röntgenbefunde auf.

Therapie

Es gibt keine konservative, das heißt zahnerhaltende Therapie bei dieser Erkrankung. Versuche mit dem Ziel des Zahnerhalts über Versiegelung und Zahnfüllungen haben sich nicht bewährt. In jedem Fall schreitet die Zerstörung der Zahnsubstanz voran und zeitnahe Folgebehandlungen wären notwendig. Da für jede Zahnbehandlung eine erneute Narkose erfolgen muss und es sich um schmerzhafte Prozesse handelt, kann die konservative Therapie nicht empfohlen werden. Für die Patienten wäre es ein unnötiger Umweg. Eine Ausnahme können bestimmte Formen der resorptiven Läsionen des Typ 2 sein (s. u.).

Die Läsionen des inflammatorischen RL-Typ 1 sind schmerzhaft. Die betroffenen Zähne müssen extrahiert werden, und zwar komplett mit allen Wurzelanteilen. Die Röntgenkontrolle nach Ex- traktion ist anzuraten. Zurückgelassene Wurzelreste können das Entzündungsgeschehen aufrechterhalten oder triggern und für chronisch andauernde Schmerzen sorgen.

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Bei Zähnen mit RL-Typ 2 kann eine Kronenamputation durchgeführt werden, das heißt, die Zahnkrone wird bis zu dem Bereich, in dem der Parodontalspalt nicht mehr erkennbar ist, entfernt. In Ausnahmefällen kann bei diesem Typ ein klinisches und röntgenologisches Monitoring erfolgen, unter der Voraussetzung, dass keinerlei Beschwerden oder Schmerzen bestehen. Da es ein progredientes (voranschreitendes) Geschehen ist und mit einer Zahnfraktur gerechnet werden muss, ist dieses Vorgehen nur Ausnahmefällen mit bewiesenermaßen zuverlässigen Tierbesitzern vorbehalten. Die Notwendigkeit von wiederholten Narkosen ist auf Verhältnismäßigkeit zu hinterfragen

Bei Zähnen mit RL-Typ 3 wird für jeden Zahnabschnitt entsprechend der Klassifikation nach Dentalröntgen verfahren, das bedeutet, die in Ersatzresorption befindliche Wurzel wird nach Kronenamputation belassen und der nach Typ 1 klassifizierte Zahnanteil wird vollständig extrahiert.

Prophylaxe

Entzündungen in der Maulhöhle können das FORL-Geschehen verschlimmern. Die Katzenbesitzer sollten selbst regelmäßig die Maulhöhle ihrer Katze untersuchen – soweit dies möglich ist – und vor allem bei Tierarztbesuchen ihren Tierarzt darum bitten, auch die Maulhöhle in die Allgemeinuntersuchung mit einzubeziehen, mindestens einmal jährlich und bei Katzen mit bekannter Erkrankung deutlich öfter. Wenn Veränderungen vorliegen oder sogar subtile Schmerzzeichen beobachtet werden, sollte die Maulhöhle in Narkose gründlich klinisch untersucht und zusätzlich per Dentalröntgen untersucht werden. Wichtig ist, dass alle Kieferabschnitte, auch die scheinbar zahnlosen, einbezogen werden.

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Die beste Prophylaxe ist Zähneputzen! Leider sind nicht alle Katzen davon zu überzeugen und es empfiehlt sich, ein vorbeugendes Futter einzusetzen, das erwiesenermaßen zur Prophylaxe geeignet ist. Die Wirksamkeit von Futtermitteln und Kauartikeln kann in definierten Studien analysiert werden und die Verleihung des Siegels des VOHC (Veterinary Oral Health Council) beantragt werden. Das VOHC ist eine unabhängige Expertenkommission, die die Prüfung von Futtermitteln, Artikeln und Präparaten nach definierten Kriterien vornimmt.

Besitzerkommunikation

In der Kommunikation mit dem Besitzer kommt es darauf an, die Notwendigkeit der Behandlung und die Einsicht in die notwendige Diagnostik zu vermitteln. Röntgenbilder, Modelle und Fotos sind hierbei wichtige Hilfen. Insbesondere die Erklärung der Schmerzsymptomatik bei Katzen und des Fehlens der vom Besitzer erwarteten Symptome ist meist enorm hilfreich. Nach der Zahnbehandlung erleben viele Tierbesitzer, dass ihre Katze wieder ihr gewohntes Sozialverhalten zeigt, aktiver und spielfreudiger ist – im Rückblick sind viele Katzenbesitzer erschrocken, dass sie vorher das schlechte Befinden nicht bemerkt haben.

Fazit

Resorptive Läsionen kommen sehr häufig vor und wir müssen bei 25 % bis 50 % der in der Kleintierpraxis vorgestellten Katzenpatienten damit rechnen. Die diagnostische Aufarbeitung und die angemessene Therapie können nur nach sorgfältiger Diagnostik erfolgen. Die resorptiven Läsionen des Typ 1 sind oft von erheblichen chronischen Entzündungen der zahnumgebenden Gewebe begleitet, die Schmerzen bereiten und Folgeerscheinungen für den Gesamtorganismus nach sich ziehen können (Stichwort: Diabetes mellitus, chronische Niereninsuffizienz).

Merke!

Unterschiedliche Formen von FORL erfordern unterschiedliche Therapien. Die Einteilung und Klassifikation des FORL-Typs erfolgt in Ergänzung der stomatologischen Untersuchung mittels intraoraler Dentalröntgenbilder. Ohne die korrekt angefertigten Dentalröntgenbilder ist also keine Beurteilung und damit auch keine gezielte Therapie möglich!

FORL: Begriffserklärung

FORL ist eine Abkürzung und steht für „Feline Odontoclastic Resorptive Lesion“, auf Deutsch: Feline odontoklastische resorptive Läsion. Es handelt sich hierbei um eine fortschreitende Zerstörung der Zahnhartsubstanz und der Begriff „odontoklastische resorptive Läsion“ beschreibt in etwa das Krankheitsbild: Erstens, dass hier Zahngewebe resorbiert, d. h. aktiv abgebaut wird, und zweitens, wie dies geschieht, nämlich mit Hilfe der zahnsubstanzabbauenden Zellen, den sogenannten Odontoklasten. Heute spricht man meist von resorptiven Läsionen, also „RL“.

Zahnresorptionen: intern oder extern?

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Man unterscheidet zwischen externen und internen Resorptionen, je nachdem, wo der Zahnabbau auftritt. Die hier vorgestellten resorptiven Läsionen der Katze sind externe Resorptionen, das heißt, sie finden an der Zahn- und/oder Wurzeloberfläche statt.

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Abb. 1: Extremer Fall einer Entzündungsreaktion bei FORL-Typ 1 des ersten Molaren im Unterkiefer rechts
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Abb. 1: Extremer Fall einer Entzündungsreaktion bei FORL-Typ 1 des ersten Molaren im Unterkiefer rechts
Abb. 2: Resorptive Läsionen des Typ 1 sind im Bereich der Zahnkrone und des Übergangs von Zahnkrone zu Zahnwurzel lokalisiert und der Parodontalspalt ist erhalten. Die distale Wurzel des M1 ist hier bereits zerstört.
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Abb. 2: Resorptive Läsionen des Typ 1 sind im Bereich der Zahnkrone und des Übergangs von Zahnkrone zu Zahnwurzel lokalisiert und der Parodontalspalt ist erhalten. Die distale Wurzel des M1 ist hier bereits zerstört.
Abb. 3: Resorptive Läsionen des Typ 2 sind durch die Auflösung des Wurzelschattens gekennzeichnet. Die Zahnwurzel ist nur noch schemenhaft erkennbar und wird durch Knochengewebe ersetzt (a). Klinisch sind diese Zähne oft unauffällig (b). Hier ist der dritte Prämolar, also der erste Backenzahn im Unterkiefer betroffen
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Abb. 3: Resorptive Läsionen des Typ 2 sind durch die Auflösung des Wurzelschattens gekennzeichnet. Die Zahnwurzel ist nur noch schemenhaft erkennbar und wird durch Knochengewebe ersetzt (a). Klinisch sind diese Zähne oft unauffällig (b). Hier ist der dritte Prämolar, also der erste Backenzahn im Unterkiefer betroffen
Abb. 4: Resorptive Läsionen des Typ 3 zeigen Merkmale des Typ 1 und des Typ 2 an einem Zahn. Hier: Caninus oben rechts mit Zerstörung der Zahnhartsubstanz (a) und deutlicher Entzündungsreaktion (b)
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Abb. 4: Resorptive Läsionen des Typ 3 zeigen Merkmale des Typ 1 und des Typ 2 an einem Zahn. Hier: Caninus oben rechts mit Zerstörung der Zahnhartsubstanz (a) und deutlicher Entzündungsreaktion (b)
Abb. 5: Scheinbar ruhende Katze mit den typischen Schmerzanzeichen: Kopf gesenkt, Ohren in abgeklappter Stellung und Oberlippe der Schnauze nicht rund, sondern länglich/oval, Augenlider geschlossen
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Abb. 5: Scheinbar ruhende Katze mit den typischen Schmerzanzeichen: Kopf gesenkt, Ohren in abgeklappter Stellung und Oberlippe der Schnauze nicht rund, sondern länglich/oval, Augenlider geschlossen
Abb. 6: Sonden für die stomatologische Untersuchung: spitze Zahnsonde (a) zum Abtasten der Zahnoberfläche und stumpfe abgerundete Paradontalsonde (b) mit Skalierung zum Messen der Zahnfleischtiefe
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Abb. 6: Sonden für die stomatologische Untersuchung: spitze Zahnsonde (a) zum Abtasten der Zahnoberfläche und stumpfe abgerundete Paradontalsonde (b) mit Skalierung zum Messen der Zahnfleischtiefe
Martina van Suntum ist Fachtierärztin für Kleintiere und Fachtierärztin für Zahnheilkunde Kleintiere. Sie leitet die Zahnklinik für Tiere in der Tierärztlichen Klinik Germersheim.
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Martina van Suntum ist Fachtierärztin für Kleintiere und Fachtierärztin für Zahnheilkunde Kleintiere. Sie leitet die Zahnklinik für Tiere in der Tierärztlichen Klinik Germersheim.

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